Sonderreihe Schmerz (1/4): Schmerz als Schutzsystem mit Lorimer Moseley
Shownotes
Gastgeber*innen & Gäste
Dr. med. Marco Wintruff
Dr. med. Jan-Peer Rogmann
Gast
Prof. Lorimer Moseley
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Fortbildungspunkte
Die Ärztekammer Hamburg hat die Veranstaltung (Podcast) mit 1 Punkt anerkannt. Der/Die CME-Punkt/e können unter der Angabe der notwendigen Schlüsselwörter bis zu 14 Tage nach der Veröffentlichung, unter folgendem Link, beantrag werden: https://forms.gle/7k95zeiEu6KScJLw5
Literatur und kurze Zusammenfassungen
(1) Butler, D. S. und Moseley, G. L. (2016) Schmerzen verstehen: Die Physiologie von Schmerzen. 3. Aufl. Berlin: Springer.
Zusammenfassung: Butler und Moseley beschreiben Schmerz als ein biologisches Schutzsystem und nicht als direkten Maßstab für Gewebeschaden. Sie zeigen, dass Schmerz durch die Bewertung von Gefahr im Nervensystem entsteht und dabei viele Faktoren wie Erfahrungen, Erwartungen, Emotionen, Aufmerksamkeit und Kontext eine Rolle spielen. Das Buch erklärt außerdem, wie sich das Schmerzsystem durch Lernen und Plastizität verändern kann, sodass Schmerzen empfindlicher, aber auch wieder beruhigter werden können. Ein zentrales Anliegen ist es, Menschen durch verständliches Schmerzwissen zu mehr Selbstwirksamkeit und einem besseren Umgang mit Beschwerden zu verhelfen. Therapeutisch betonen die Autoren vor allem Aufklärung, Bewegung und einen individuell angepassten, evidenzbasierten Umgang mit Schmerz.
Die Zusammenfassungen wurden mit der Unterstützung von einem KI-Modell erstellt.
Hardware
MacBook Air, M2 (2022), Apple Inc., One Apple Park Way, Cupertino, Kalifornien, USA
beyerdynamic dt 297, beyerdynamic GmbH & CO. KG, Theresienstr. 8, D-74072 Heilbronn, Deutschland
PodTrak P4, Zoom Corporation, 55 N Almaden Blvd, 6. Stock, San Jose, CA 95113, USA
Musik und Gestaltung
GarageBand, Version 10.4.10, Soundmediathek 1178, Titelmusik: „Collins Avenue Long“
Podcast-Logo: Privatbilder mit modifiziertem Hintergrundbild nach „matrix_plot.png“ von https://www.r-bloggers.com; „Matrix-style screensaver in R“, Layout via Microsoft®️PowerPoint for Mac, Version 16.80 (23121017)
Podcast Begrüßung, Verabschiedung und Ansagen: Text-To-Speech via https://elevenlabs.io/text-to-speech (Freya)
Audioüberarbeitung
Disclaimer
Die im Podcast dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Die Inhalte erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch können die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Podcast ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Moin moin zu der Schmerzcode.
00:00:07: Der Podcast in dem Jan Peer und Marco wichtige Themen zum Mysterium-Schmerz einfach und praktisch aufschlüsseln wollen!
00:00:16: Herzlich willkommen zur fünfundzwanzigsten Folge von der Podcast der Schmärzkot, der Podcast des Mysteriumschmerz.
00:00:23: Einfach und Praktisch entschlüsselt.
00:00:26: Hallo Jan Peher, herzlich Willkommen!
00:00:28: Hallo das ist eine Jubilierungsfolge.
00:00:30: Oh Gott, jubiläums Volk!
00:00:32: Sag mal dreimal schnell.
00:00:35: Ja das ist es wirklich oder hättest du das gedacht damals?
00:00:39: Also ich habe immer gedacht dass sich das mit dir so weit bringen könnte.
00:00:43: ja aber das ist jetzt soweit.
00:00:44: gekommen ist finde auch gut.
00:00:46: Das ist großartig ne?
00:00:49: Ich wir haben euch was ganz besonderes mitgebracht.
00:00:54: in der Ankündigung letzten Monat haben wir schon gesagt Das wird eine ganz tolle Serie von vier wirklich hochkarätigen Podcast folgen und es soll anfangen mit dieser Jubiläumsfolge.
00:01:08: Und wir dürfen in dieser Folge ein Interview präsentieren, mit Lorema Mosley.
00:01:14: für alle die nicht kennen einen der wichtigsten Schmerzforscher unserer Zeit würde ich sagen oder würdest du das unterschreiben?
00:01:22: Ja!
00:01:23: Eine internationale Kurifilm im Schmerzwuschen ist ja
00:01:26: auf alle Fälle also auch Entertainer par excellence.
00:01:31: Also großartig, wenn jemand die Zeit und Musse hat sich da mal ein YouTube Video von ihm anzugucken.
00:01:37: besonders seine TEDx Vorstellung ist einzigartig sehr amisant und informativ.
00:01:43: Großartig und der Schmerzcode goes international.
00:01:47: Das kann ich dir sagen, genau!
00:01:49: Aber was wollen wir machen?
00:01:50: Wir wollen sein fit for purpose Modell einmal vorstellen.
00:01:52: also die Frage welche Erklärung und welche Therapie passt eigentlich wirklich zu einem Menschen mit Schmerzen?
00:02:01: eine essenzielle frage meiner Meinung nach Und der wollen wir nachgehen um zu klären welche Funktionen schmerz gerade erfüllt welche Schutzmechanismen sind und welche Behandlung für den Patienten konkret sinnvoll ist.
00:02:19: Und dass auch die
00:02:20: Kernbotschaft
00:02:22: und die Kernfunktion von Fit for Purpose Modell, aber da wollen wir gleich einmal drauf gehen.
00:02:27: ich glaube du wolltest noch mal ein bisschen weiter ausholen richtig?
00:02:32: Ja ich würde das gerne kontrastieren.
00:02:34: er hat ja mit seinem Modell was zu Schmerzen verstehen aufgebracht hat.
00:02:40: Das kommt ja auch nicht aus dem Nichts heraus, sondern ich finde es immer leichter wenn man das in ein bisschen historischem Kontext bringt.
00:02:47: und wenn man jetzt in der Historie zurückblickt, dreihundert-vierhundert Jahre dann ist es ja lange lange Zeit bei Schmerzen ein sehr mechanistisches Verständnis gewesen von Schmerz.
00:02:59: also du hast einen Gewebeschaden dass erzeugt ein Signal und das macht dann einen schmerz Also sehr kausalistisch.
00:03:06: A macht B Und das war ja auch lange, lange Zeit State of the Art.
00:03:11: Das wurde dann so ein bisschen mit verschiedenen Theorien moduliert aber eigentlich war es immer so, du hast einen Kreuz und Reaktion.
00:03:18: Und das ist dann in den vergangenen, sag ich mal, dreißigvierzig Jahren, ist das Modell eigentlich erweitert worden?
00:03:25: Also vielleicht der erste, der noch Vorarbeiten geleistet hat vor Lorema Mosli war Hermelsek und der hatte schon das insofern aufgeweitet oder weitergemacht dass der hat von der sogenannten Neuromatrix gesprochen.
00:03:40: Also das heißt, du hast irgendwo ein... Ist nicht nur ein Gewebeschaden, der macht einen Signal und das erzeugt Schmerz sondern da sind noch viele andere Faktoren zu dieser Schmerzenstehung tragen dabei.
00:03:52: also es ist nicht nur monokausalistisch sondern in dieser Neuromatrix ist es so, man kann sich das richtig als ein Netzwerk vorstellen.
00:04:01: von ja zur Bewertung der Bedeutung einer Situation für den eigenen Körper, also um das mal konkret zu machen.
00:04:10: Du hast ganz verschiedene Inputs, sensorische Informationen von der Haut oder von der Muskeln du hast kognitive Informationen, du hast Erwartungen des Aufmerksamkeit, du hasst emotionale Informationen Angst, Stress und Stimmung und du hast Zerinnerungen und Erfahrungen.
00:04:26: Also was in ähnlichen Situationen denn schonmal früher passiert?
00:04:29: Und du hast dann auch noch einen Kontext Wo bin ich?
00:04:31: Was mache ich denn gerade, fühle mich sicher.
00:04:33: Fühle mich unsicher und das sind alles ja ein großes Konklo-Materat von Informationen und es fließt alles zusammen wird verarbeitet Und dass ist ja alles ein System zur quasi Bewertung von Gefahr.
00:04:48: ist mein Körper jetzt in Gefahr?
00:04:50: und all diese Inputs zusammengefasst werden im Gehirn prozessiert und ein mögliches Outcome davon Das könnte Schmerz sein.
00:04:59: Ich hoffe ich habe das einigermaßen so bisschen Historisch hergeleitet.
00:05:03: auf
00:05:03: allen fall ich finde es wichtig dass wir vielleicht einmal und bevor wir.
00:05:08: In diese spannende interview von nur man mostly rein hüpfen das wir noch einmal sein fit for purpose modell darstellen was jetzt davon
00:05:18: absolut ergreift ja sehr gut auf.
00:05:20: also so zu den diese vorarbeiten dieser geleistet sind und bettet das ein bisschen anders ein in sein eigenes model.
00:05:26: zur erklärung von was ist schmerz Im Prinzip, wie kann man es dann auch beeinflussen?
00:05:31: Es ist sozusagen eine Erklärungsmodelle plus noch ein therapeutischer Rahmen, den er da absteckt.
00:05:37: Vielleicht fangen wir mal so an... Also es ist ja nicht von der Hand zu weisen.
00:05:41: das bestimmt also einen Schmerzreis, der in der Perafile gesetzt wird.
00:05:45: ich verbrenne mir die Hand an der Herdflotte, dass das ein Schmerzzreiz macht.
00:05:52: Also diese Information wird über das Rückenmark ganz gehöhn geleitet und da wird erkannt oder was die Hand verbrannt, das muss ihr wehtun Und das ist auch, das ist ja real.
00:06:00: Das nimmt er jetzt auf und das ist undiskutabel.
00:06:03: aber Auf der anderen Seite ist das ja nicht immer so.
00:06:07: also es gibt Ja man erkennt ja aus der Geschichte Menschen die in äußerster Gefahr sind Die erleiden furchtbare Verletzungen Aber die nehmen diesen Schmerzen diese diesem Augenblick überhaupt gar nicht war.
00:06:18: die retten Kinder aus brennenden Häusern Die retten sich vom Schlachtfeld und erst ganz viel später Arm und Bein.
00:06:25: Und ganz viel später merken, ja es tut irgendwie ein bisschen weh aber in der Situation haben die's überhaupt nicht gemerkt.
00:06:30: Also das heißt diese Verquickung von da ist ein Gewiebischand und der muss jetzt Schmerz machen, der ist ja gar nicht so grausalistisch.
00:06:37: Das ist auch eine Grundannahme, die Lorema dann annimmt.
00:06:41: also wer sagt das so in den Satz zusammen hört dass not necessary means harm.
00:06:48: Eine Verletzung muss noch nicht zwangspalbig schmerzen denn hervorrufen.
00:06:54: Schmerzen sind auch immer nicht proportional zu dem Ausmaß der Gewähbeschädigung.
00:06:58: Genau, ich glaube er bezeichnet das ja auch immer dass Schmerz ist ein Beschützer aber kein Detektor.
00:07:05: Das ist einer der wichtigen Elemente die er auch immer sagt, die das relativ kurz zusammenfassen.
00:07:11: Ja genau, die Idee des Schmerzes ist eine Alarm- und ein Warnsystem, das dich schützen soll vor potenziellen Fahren so Und das hat eben auch ganz viele Inputs, nicht nur Schmerzen sondern auch eben kognitive Input.
00:07:27: Sensorische Input, emotionale Information und alles fies da in dieses System mit rein.
00:07:31: und das Gehirn ist dann so eine integrative Schnittstelle die aus allen Informationen die processiert und filtert und ein mögliches Outcome davon ist eben dass du Schmerz entfänderst.
00:07:44: Schmerzt sind sinnhaft und schmerzt ist ein wichtiges Schutzsystem.
00:07:50: Aber Schmerz ist nicht einfach irgendein Messgerät für Gewebeschäden oder allgemeinen Gewebschaden.
00:08:00: Das ist glaube ich eine ganz wichtige Grundinformation, die auch durch das ganze Fit for Purpose als roter Faden durchgeht.
00:08:09: Das Schmerzesystem reagiert auf viele Informationen gleichzeitig aber es ist nicht spiegelbildlich das Korrelat von einem Gewebeschaden.
00:08:20: Das ist glaube ich ganz
00:08:21: wichtig!
00:08:22: Und es soll auch nicht heißen, dass Schmerz nicht real ist.
00:08:25: Also das heißt auch nicht, dass schmerz nur im Kopf entsteht und das ist einfach so eine Idee die man irgendwie entwickelt.
00:08:32: Es ist ja tatsächlich ein Zusammenspiel aus ganz vielen Elementen.
00:08:37: Richtig und das System was du eben als kognitive Schaltfunktion bezeichnet hast, das System bewertet halt diese Situation und die Signalvielfalt als Bedrohung.
00:08:50: Und erzeugt deshalb Schmerz als Schutzreaktion?
00:08:54: Genau, also die Frage geht so ein bisschen wenn man das klassische Modell sagt fragt immer ja so ein bischen wo ist denn ein schaden im Gewebe?
00:09:02: und der verursacht einen schmerz fragt das modell von jetztes neue model eigentlich warum hält dein nerven alarm system diese Situationen, in der du bist mit allen inputs die sie bekommen eigentlich so dass das Du beschützt werden musst.
00:09:23: Richtig!
00:09:23: Ja da sind plötzlich ganz ganz viele andere information nicht nur Gewebe schaden sondern eben Erwartung Angst Aufmerksamkeit Schlaf Stress Bewegungen Erfahrung Selbstwirksamkeit Das ist ja alles dann neue elemente Die auch In diesen modell relevant sind
00:09:39: auf alle fälle.
00:09:40: sie sorgen sogar dafür dass Grundverständnisse adapsortum gefühlt werden, weil wenn der Mensch oder der Patient glaubt dass Schmerz immer das Messen von Schaden ist.
00:09:55: Ist das genau ein Punkt der an der Genesung hinderlich ist?
00:10:01: Absolut.
00:10:02: und Es ist als zweiter vielleicht wichtiger punkt es nicht nur dieses integrativen modell mit den vielen inputs sondern der zweite wichtige Denn der ich persönlich wichtige Punkt ist, dass dieses Modell oder dieses in diesem Modell kann auch gelernt und verändert werden.
00:10:19: Das heißt die ganzen Inputs und die Reize und was das Gehirn daraus macht verändert auch wiederum das System selber.
00:10:28: Das heisst es ist ein lernendes System in beiderlei Richtung.
00:10:31: also ein Beispiel ist Ich habe eine Verletzung und ich schone mich dann dann dreht das, bemerkt das System ist es auch tatsächlich ein Gewebeschaden da und das System lernt daraus.
00:10:44: okay du wirst jetzt erstmal ein bisschen vorsichtiger und du bewegst dich nicht so viel.
00:10:50: Und Du wirst densibler.
00:10:51: Wenn wir ja alle, man ist ja erst mal etwas vorsichtig wenn man sich verletzt hat.
00:10:56: Es kann dann weitergehen dass dieses System aber permanent sich so fein reinjustiert, dass auch zum Beispiel selbst während der Gewebschaden abgeheilt ist das System trotzdem noch in diesem Alarm-Modus oder in diesem sensiblen Modus bestehen bleibt.
00:11:11: Das heißt dann, dass auch in der Folge Reize die viel niederschwelliger sind... ...oder auch obwohl das Gewebe geheilt ist irgendwelche andere Reize als die Erinnerung wecken, da hatte ich mal Schmerz und eine Gewebeschaden und jetzt muss sich sozusagen viel früher dieses Wahnsignal angeschaltet im Gehirn.
00:11:31: du jetzt nicht weiter machen das nicht mit keine Bewegungen etc.
00:11:35: Also das heißt, es ist so ein, ja quasi ein lernendes System an den Erfahrungen, die's gemacht hat.
00:11:41: Und das geht aber wiederum auch in beide Richtungen also der Sensibilität, mehr Sensibilitätsrichtung, aber auch in der Desensibilisierungsrichtung.
00:11:48: Also es ist einen Beide immer ein lerndes System.
00:11:52: Also man ist mit seinem Persistilen im Schmerz ist man nicht verhaftet und kann da wieder rauskommen?
00:11:59: Ja ganz genau!
00:12:02: Neuromatrix
00:12:04: Ich finde ja dieses Orchester-Modell, was er angibt.
00:12:09: Wie Schmerz so entsteht finde ich sehr anschaulich.
00:12:13: Hast du Lust das nochmal darzustellen?
00:12:15: Was er damit meint?
00:12:17: Was hat Orchester mit Schmerzen zu tun?
00:12:21: Ja man kann sich das tatsächlich vorstellen in diesem Orchestermodell oder man kann es auch virtueller Körper oder Schmerzzgedächtnis.
00:12:28: Das ist ein bisschen das Hauptmodell dass er beschreibt in dem Buch In diesem Orchester-Modell, das bezieht alle Informationen aus vielen Bereichen der jetzt aktuellen Wissenschaft mit ein.
00:12:42: Also es ist nicht nur ein ausgedachtes Modell, sondern das ist tatsächlich auch Immobilie und Zeltbiologie dann auch basiert.
00:12:50: Es sagt letztendlich, dass Schmerz immer eine Kombination von Prozessen im Geweben und deren Verarbeitung von diesen Gefahrenmeldungen.
00:12:59: Diese Prozesse laufen eben in verschiedenen Teilen des Nervensystems ab Und die Art, wie das Gehirn sich an den Schmerz anpasst.
00:13:09: Das gibt wiederum Ausschlüsse darüber, wie am besten geholfen werden kann.
00:13:14: Jan-Pär ich habe noch nie so richtig verstanden, wie ich mir dieses Orchestermodell vorstellen kann?
00:13:22: Ja, Dorima, der fast diese Plastizität des Gehirns und diese integrativen Funktionen eigentlich sehr schön in einem Bild eines tatsächlich Orchester zusammen.
00:13:33: Wer nennt das Orchester im Gehirn, der Schmerzgedächtnis bald habe.
00:13:37: Erwaldsam!
00:13:37: Also wenn man sich das Gehirnen anguckt dann kann man sich vorstellen wie ein Zusammenspiel von vielen Tausenden von Synapsen.
00:13:46: oder man kann sich auch vorstellen von vielen Musikern die in einem Orchester zusammenspielen.
00:13:52: und dieses Orchester kann grundsätzlich tausende von Melodien fröhliche und traurige und beschwingte und langsame spielen Und kann die Tonlagen wechseln.
00:14:02: und es ist halt ein richtig, richtig gutes Orchester.
00:14:04: Es kann ganz schnell neue Melodien lernen und neue Stücke lernen.
00:14:08: aber auf der anderen Seite wenn das Orchester immer wieder die gleiche Melodie spielt also zum Beispiel immer wieder eine Schmerzreiz hat unter einer schmerzmelodie spielt dann naja wird das orchester eben schlechter.
00:14:22: d.h.
00:14:22: Also das spielt immer mechanistischer und das spielt ja immer unbeschwingter.
00:14:28: kann auch sein, dass in dem Orchester in den Laufe der Zeit plötzlich Musikerkrank werden.
00:14:34: Weil sie immer das gleiche Stück spielen müssen.
00:14:36: oder Musiker übernehmen plötzlichen neues Instrument und spült dann die Posaune eben die Violine.
00:14:42: also dieses Orchester im Gehirn ist eben plastisch und verändert sich je nachdem welche Melodien eben häufig gespielt werden.
00:14:54: Und das ist so bisschen die Erklärung für Neuroplastizität oder Veränderungen, gerade bei chronifiziertem Schmerz.
00:15:02: Aber dann kann ich doch auch so mir vorstellen dass sich auch dem Orchester wieder neue Struktur geben kann, oder?
00:15:10: Absolut!
00:15:10: Also das verliert ja nicht seine grundsätzliche Fähigkeit andere Melodien zu spielen oder neue Melodienen zu lernen.
00:15:18: Das ist ja immer gegeben.
00:15:19: also es ist niemals ein in Stein gemeißeltes System.
00:15:24: Aber es ist verändert sich, je nachdem wie die Inputs immer sind.
00:15:29: Und es verändert sich je nach dem wie die input also in sozusagen jeden Weg den man dann auch vielleicht aktiv gerne einschreiten möchte.
00:15:39: und das öffnet ihr auch wunderbar das Fenster für therapeutische Optionen.
00:15:43: Aber das finde ich als auch ein schönes Erklärungsmodell dafür, dass halt nicht jede Therapie für jeden Patienten passt.
00:15:49: Weil natürlich nicht jeder Mensch, sag' ich mal in deiner Sprache, dasselbe Instrument spielt oder eine gleiche Dominanz von Instrumente in seinem Orchester hat.
00:16:02: Habe ich das richtig verstanden?
00:16:03: Ja, ne?
00:16:03: Ja so kann man sich das vorstellen!
00:16:06: Vielleicht muss man auch zusätzlich zu diesem Orchester-Modell auch noch... Er hat dann zweites Modell, das nennt er denn das Zwiebelmodell noch parallel.
00:16:14: so ein bisschen sich vorstellen.
00:16:15: Man hat ja nicht nur das Zusammenspiel von den einzelnen Musikern, sondern man kann sich auch eine Schmerzerfahrung wie aufgeschnittene Zwiebel vorstellen.
00:16:29: In Zwiebelsäben sind immer einzelne Schichten und die könnten wir in verschiedenen Dimensionen für das Erlebnis von einem Schmerz unterteilen.
00:16:37: Da gibt es eben die eine Schicht, die ist die klassische Notizeption.
00:16:41: Dann gibt es eine Schicht, die beschreibt den Leiden durch den Schmerz.
00:16:47: Dann gibt das eine schicht zu was wie ein Schmerzwermeidungs- oder Verhaltenbeschreib, dann gibt es so eine Schichte, die bescheidet die soziale Umgebung und es braucht eben alle diese Schichten um eigentlich gut zu beschreiben, warum eine Schmerzinfahrung entsteht.
00:17:08: Ich finde ja, das Zwiebelmodell hilft mir persönlich dabei zu verstehen eigentlich warum wie Schmerz funktioniert.
00:17:15: Es ist so mehrschichtig ist es.
00:17:17: manchmal ist halt das Gewebe was stark beteiligt ist aber manchmal stehen aber auch Angst und was du eben gesagt hast Vermeidungsverhalten oder die soziale Belastung im Vordergrund und meistens ist es aber Wie man in der zwiebelstruktur schon sehen kann?
00:17:34: Das ist halt eben eine Mischung aus einem
00:17:37: genau Das ist richtig.
00:17:41: Was mir, glaube ich noch wichtig ist um dieses Fit for Purpose Modell praktisch zu verstehen es halt dass eine Person manchmal halt ne Gewebe Reizung und ne Unterbelastung extrem relevant ist für das Krankheitsgeschehen wohingegen bei der Person B sag' ich mal Angst, Katastrophisierung und von mir aus schon Verhalten das System anheizt.
00:18:09: Und dann gibt es wieder eine Person C die findet eine hohe Belastung Situation aufgrund der sozialen Überforderungen und hat vielleicht auch noch Schlafmangel und eine ständige Bedrohung.
00:18:22: Das ist halt das was
00:18:23: die
00:18:24: Krankung sozusagen anfüttert dass halt diese Vielfältigkeit durch die Striebelmodell Individualität des Schmerzorchesters, was eigentlich schmerzauslösend ist.
00:18:38: Also das genau richtig wie du das sagst.
00:18:41: und jetzt in dem Fit for Purpose Modell gibt es ja zwei therapeutische Ansätze die so ein bisschen versuchen allem ein bisschen gerecht zu werden.
00:18:51: also der eine therapeutische ansatz ist das Zentralstellen von Wissen über Schmerzen.
00:18:58: Das heißt wenn Du Gut über deine deinen schmerz und alle seine facetten also nicht nur, dass rein organische sondern auch alle auswirkungen wie sie eben auf alle zwiehbeschichten ausstrahlen bescheid weiß.
00:19:11: Dann ist das unheimlich wichtig weil du daraus eine dann du daraus eine.
00:19:19: Eine handlungsmacht raus rausziehen kannst.
00:19:23: was heißt eine selbst wirksamkeit?
00:19:24: ich ein gefühl von ich kann so schlimm die situation noch ist ich kann auch trotz allem, was daran verändern.
00:19:32: An welchen Schicht noch immer und welche vielleicht auch mir gar nicht so bewusst ist da kann ich arbeiten?
00:19:38: Und das Wissen ist eben der eine zentrale Baustein in dem Therapie-Konzept, das vorgestellt wird.
00:19:46: Und der andere, dass es dann eigentlich ein ganz noch bisschen praktischer, weil Wissen sind ein bisschen alleine wahrscheinlich ein bisschen wenig, ist eben ne klare Anweisung auf für Körper bezogenes Training.
00:20:02: Deswegen auch fit for purpose.
00:20:05: Was heißt das für dich, körperbezogenes Training?
00:20:11: Im Prinzip macht er eine... Das geht ja hauptsächlich bei Patienten um chronischen Schmerz.
00:20:16: Er gibt dann eine ziemlich klare Anweisung wie man ein Training gestalten sollte, dass man um schrittweise immer besser zu werden.
00:20:27: Also die Grundidee ist Wenn ich nicht habe Schmerzen und ich kann mein Wegen nicht gut laufen.
00:20:34: Also, ich hab Schmerze beim Laufen dann gibt es durch zum Beispiel eine Verletzung die jetzt abgeheilt ist.
00:20:40: Dann gibt das ja immer mal ein schertes Ziel wo man vielleicht hin will.
00:20:45: Ich will vielleicht eine Stunde jetzt wieder joggen gehen aber das wird man ja nicht von Anfang an erreichen können sondern man kann vielleicht dreißig Minuten normal spazieren oder man kann zehn Minuten normalspazieren Oder man kann vielleicht nur drei Minuten noch mal spazieren, ohne dass man wenn man so eine Belastung gehabt hat am nächsten Tag dafür den Preis bezahlen muss.
00:21:05: Das heißt das man einfach gar nichts machen kann und es gilt am Anfang ein Ziel zu finden sodass du eine vernünftige Belastungen habt und sei es nur drei minuten am tag Und diese belastung dann auch durchzuführen.
00:21:20: das führt dann auf der einen Seite dazu Dass du dich bestätigt fühlst und dass Du das auch geschafft hast.
00:21:26: Es hatte auch einen ganz kleinen körperlichen Trainingsreiz.
00:21:30: Und es macht dich auf der anderen Seite aber nicht so müde, dass du am nächsten Tag nichts machen kannst.
00:21:33: und die Idee ist dann beim nächsten Training beim nächsten Tag oder nach zwei Tagen oder drei Tagen ein ganz ganz klein bisschen mehr zu machen als vorher bei Minuten dreißig zu laufen vier Minuten So und über diese Wiederholte immer wieder Ganz ganz langsam steigende Belastung Über die Zeit und das ist ja langfristiger Prozess wieder zu einer deutlich besseren oder schmerzfreieren oder positiveren Erfahrung gelangst, die dann das gesamte System verändern.
00:22:03: Das ganze Orchester wieder verändern und du da so aus diesem niedrigen Niveau was du am Anfang hast dich selber eben raushalten kannst.
00:22:13: Das zweite Schlüsselwort Schutz.
00:22:16: Ich finde dass es schön zusammengefasst Und ich glaube das ist jetzt auch der richtige Moment Dass wir einfach mal In das Interview mit Lorema Moseley reinhüpfen, oder was denkst du?
00:22:30: Absolut.
00:22:31: Den Ender Penner!
00:22:33: Wie kommt man dazu seine ganze Karriere dem Studium von Schmerz zu widmen?
00:22:40: A boy accident.
00:22:41: Parley I think.
00:22:43: Zum Teil durch Zufall glaube ich aber auch weil wir alle irgendwie dort landen wo sich Wiegelspiegelt wo wir angefangen haben... Ich bin mir sicher, dass mir eine Version dieser Frage inzwischen schon oft gestellt wurde.
00:22:57: Und ich glaube meine Antwort verändert sich.
00:23:01: Je besser ich mich selber verstehe und je besser ich verstehe wie sich Dinge verändern!
00:23:06: Ich denke es ist eine Kombination aus mehreren Dingen.
00:23:18: Darwin hat erstaunliche Arbeiten über Pflanzen geschrieben und das hat mich begeistert.
00:23:23: Und dann hatte ich während eines großen Teils meiner zwanziger starke Rückschmerzen.
00:23:29: Ich habe als Teenager Erfahrung gemacht, die mich ein Stück weit verletzt und geprägt haben und ich musste lernen mit ziemlich unangenehmen Gefühlen umzugehen, die plötzlich ohne Vorwarnung durch bestimmte Auslöse auftauchten.
00:23:42: Später verstand ich dass ich posttraumatischen Stress hatte aber das hat lange gedauert bis ich das wirklich verstanden habe.
00:23:50: Ich glaube, dadurch war ich gewissermaßen darauf vorbereitet mich mit Schmerz bei Menschen zu beschäftigen.
00:23:58: Dann wurde ich Physiotherapeut und landete schließlich in einem Schmerzenprogramm.
00:24:02: Die weiteren Dinge wirkten dann damals wie Zufälle aber ich glaube Das waren sie eigentlich nicht.
00:24:08: Interessant ist aber Marco dass du gefragt hast warum ich meine Karriere dem Schmerze gewidmet habe.
00:24:14: gar nicht wirklich das Gefühl, dass ich meine Karriere dem Schmerz widme.
00:24:17: Ich habe eher das Gefühl... ...dass sich eine Arbeit gefunden hat die ich liebe und die ich machen möchte.
00:24:24: Schmerzt passt zu meinen Werten, zu meinen Fähigkeiten, zu meinem Verletzlichkeiten, zu den Möglichkeiten, die sich ergeben haben und auch zu den Zufällen.
00:24:33: aber eigentlich interessiere mich noch mehr für menschliche Erfahrungen insgesamt Und schmerz ist eine der größten menschlichen
00:24:52: Erfahrungen.
00:25:04: Es gab viele Erfahrungen, die meine Verständnis deutlich verändert haben.
00:25:08: Komplett?
00:25:09: Nee!
00:25:10: Ich glaube, das hat sich ihr über die Zeit aufgebaut.
00:25:13: Eine dieser Erfahrungen war sicherlich meine eigene Reise in Richtung Genesung zu beobachten – das hat mein Verständnis verändert!
00:25:21: Dann gab es kleine Übungen und Bemerkungen.
00:25:23: Einer meiner Professoren im Grundstudium sagte einmal ganz nebenbei «die schlimmsten Verletzungen sind oft die am wenigsten schmerzhaften».
00:25:38: Und er sagte, dann geh doch ins Krankenhaus und schaust dir an.
00:25:41: Also tat ich das!
00:25:43: Ich verbrachte einen ganzen Tag in großen Krankenhäusern vom größten Krankenhaus von Sydney und beobachtete Menschen die in die Notaufnahme kamen.
00:25:50: Ich erinnere mich besonders an einen Mann der mit einem Hammer im Hals hereinkam... ...und ER hatte keine Schmerzen.
00:25:58: Danach machte er sogar noch ein paar ziemlich verrückte Dinge.
00:26:02: Ich weiß noch wie ich damals dachte wow mein Professor Ron Belveny hat recht die schlimmsten Verletzungen.
00:26:08: Die schlimmste Verletzung, die ich an diesem Morgen gesehen hatte, war eindeutig die am wenigsten schmerzhafte und danach gab es viele weitere Erfahrungen dieser Art auch meine eigenen.
00:26:20: zum Beispiel wurde ich einmal von einer Schlange gebissen und merkte es nicht.
00:26:24: sechs Monate später kratzte mich ein Zweig und es fühlte sich an als würde ich sterben.
00:26:31: solche gelebten Erfahrungen gab es vieler.
00:26:34: Und dann natürlich die wissenschaftliche Literatur und die Entwicklung des Fachgebietes.
00:26:39: Die Entdeckung der zentralen Sensibilisierung war für mich ein Wendepunkt, damit kam ich Anfang der Neunzigerjahre in Kontakt.
00:26:47: Auch die Entdecken, dass das Immunsystem Synapsen modulieren kann, war für mei ein Wendepunkt – und zu sehen, daß Menschen sich auch nach langen schrecklichen Schmerzerfahrungen wieder erholen können!
00:26:59: Auch das war auch ein echter Wendelpunkt….
00:27:03: Es gab also viele solcher Momente und ich denke, dass noch weitere kommen werden.
00:27:12: Du sagst oft Schmerz ist ein Beschützer kein Detektor.
00:27:16: was bedeutet das praktisch?
00:27:33: Schmerz ist ein Beschützer, kein Detektor.
00:27:37: Unter anderem deshalb weil er ganz gut funktioniert.
00:27:39: Protector, Detector das bleibt doch ganz gut hängen.
00:27:43: Wenn ich es anders formulieren würde dann würde ich sagen schmerz dreht sich um Schutz.
00:27:50: Ich glaube die überwiegende Mehrheit unserer Schmerzeihrfahrung entsteht ohne dass tatsächlich eine Verletzung vorliegt und genau diese Schmerzerfahrung bringt uns dann dazu etwas zu tun der mit einer Verletzungen gar nicht erst entsteht.
00:28:04: Auch die meisten experimentellen Daten bei Menschen zeigen auch genau das.
00:28:09: Wir dürfen Menschen in Studien ja überhaupt nicht verletzen, wir geben ihnen Reize, die schmerzhaft sind und stoppen wenn es zu schmerzaft wird also bevor Gewebe überhaupt geschädigt wird.
00:28:21: Aus meiner Sicht gibt es eine enorme Menge an Forschung Die zusammen dieses Bild ergibt.
00:28:26: Schmerz schützt uns Und Veränderungen im Schmerzzystem fördern zum Beispiel Heilung und Schutzverhalten.
00:28:33: Darüber können wir stundenlang sprechen.
00:28:36: Der Gegensatz zum Detektor ist aber entscheidend und wenn man wirklich ganz tief darüber nachdenkt, ist das ein ziemlich herausforderndes Konzept.
00:28:48: die Idee dass Schmerz keine Schädigung erkennt es schwer los zu lassen.
00:28:54: Aber Wenn jemand überzeugt ist dass schmerz schaden erkennt dann muss diese personen bei schmerzen zwangsläufig daraus schließen.
00:29:03: Da ist auch ein Schaden.
00:29:05: Und meiner Ansicht nach, es genau das... ...ein Hindernis für die Genesung!
00:29:16: Viele Menschen glauben, Schmerz sei ein direktes Signal für GW-Beschaden.
00:29:21: Warum ist dieses Modell oft ungenau?
00:29:32: Na,
00:29:32: das ist eine ziemlich alte Diskussion und ich bin mir gar nicht sicher ob es überhaupt noch wirklich ne Diskussion is.
00:29:40: Obwohl ja für manche schon.
00:29:42: Es gibt immernoch Menschen die das so sehen würden aber die fehlende Beziehung zwischen Gewiebeschäden und Schmerz sowohl in Experimentellen als auch in klinischen Zusammenhängen zeigt dass sie nicht dasselbe sein können.
00:29:58: Sie hängen einfach nicht eng genug zusammen.
00:30:02: Wenn wir einen Schritt näher rangehen und über die nozizeptive Aktivität sprechen, also über die Aktivierung hochschwelliger, dünn-bilinisierter oder unbilinisierter freie Nervenendigung – die wir Nozizepthor nennen -, dann stellt sich erfolgende Frage wie gut hängt deren Aktivierungs mit Schmerz überhaupt zusammen?
00:30:22: Schon in den Neunzwartachtzigern jahren schrieb Patrick Wall darüber.
00:30:26: Ich erinnere mich nicht mehr genau an den Titel des Artikels, aber es ging um die variabile Beziehung zwischen Notizeptor-Aktivierung und Schmerz.
00:30:37: In einem Editorial mit Steve MacMahon ich glaube, ähm, eighty-six formulierte er sinngemäß Notizemptoren als schmerzfasern zu bezeichnen sei keine elegante Vereinfachungen sondern eine ziemlich Unglückliche Verharmlosung von Schmerz und seiner Komplexität.
00:30:58: Ich glaube, die Evidenz heute ist eindeutig!
00:31:02: Wenn jemand Schmerzerlebt passiert sehr viel mehr als nur der Zustand des Gewebes.
00:31:09: Sehr viele Faktoren bestimmen nämlich Art und Ausmaß des Schmerzes.
00:31:14: Für mich zumindest ist dieser Fall eigentlich inzwischen ziemlich klar.
00:31:20: Welche Rolle spielt das Gehirn bei der Entstehung von Schmerz?
00:31:33: Ich denke, eine sehr wichtige Rolle.
00:31:50: könnte sie immer noch Beinschmerzen empfinden.
00:31:53: Das ließe sich experimentell zeigen, aber selbstverständlich würden wir so etwas natürlich nicht machen.
00:31:59: Ich spreche oft davon dass das Gehirn Schmerz produziert.
00:32:03: Dafür bin ich auch kritisiert worden und zwar zu Recht von Menschen die ich liebe Und die mich lieben genauso von Menschen Die Mich Nicht Lieben.
00:32:12: Der Vorwurf ist Dass Ich Zu gehörnzentriert Denke Denn Wir sind nicht nur unser Gehirnen.
00:32:20: Schmerz ist ein Gefühl, eine Erfahrung die der ganze Organismus hat und ich weiß wirklich nicht wo sie erzeugt wird.
00:32:30: Dieser Punkt an dem unsere Biologie ein bewusstes Gefühl erschafft das es für mich magie.
00:32:36: Ich glaube nicht dass wir es wirklich verstehen wie das passiert.
00:32:40: Wir wissen viel drüber was geschieht wenn wir Gefühle haben aber wie Biologie tatsächlich zu gefühl wird.
00:32:49: Das ist eines der spannendsten Rätsel überhaupt.
00:32:52: Trotzdem fühle ich mich von der Aussage ziemlich angezogen, dass das Gehirn Schmerz produziert weil es sich so anfühlt als sei es das letzte Organ das wirklich beteiligt ist.
00:33:04: aber natürlich ist es noch mehr als das.
00:33:07: Es ist ein System eine Sache des ganzen Organismus.
00:33:14: Warum können zwei Menschen bei derselben Verletzung sehr unterschiedliche Schmerzen erleben?
00:33:24: Ich
00:33:24: glaube, weil Schmerz so komplex ist und von so vielen verschiedenen und unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird.
00:33:32: Man könnte die Frage sogar noch relevanter für die klinische Praxis formulieren Warum erlebt ein und dieselbe Person nicht immer exakt denselben Schmerz als Reaktion auf exakt denselben Reiz?
00:33:49: In unserem Labor machen wir Experimente, bei denen wir Laserreize auf die Haut geben.
00:33:55: Dadurch wird das Hautgewerbe sehr schnell erwärmt und die Notizettoren werden aktiviert.
00:34:00: Wir können sehr genau kontrollieren wie viel Energie abgegeben wird und wie stark sich die Hauttemperatur verändert.
00:34:08: Wir wissen also, dass der Reiz jedes Mal gleich ist.
00:34:14: Dann geben wir diesen Reiz vielleicht zehnmal mit derselben Intensität.
00:34:19: Manche Menschen erleben dabei sehr konstante Schmerzen.
00:34:22: bei anderen schwankt die Schwärzbewertung um mehr als fünf Punkte auf einer Zehn-Punktesgabe.
00:34:30: Das bedeutet exakt derselbe Reiz im selben Raum Von derselben Maschine gesteuert von derselbe Person am selben Tag, kann bei derselben Person zu sehr unterschiedlichen Schmerzerfahrungen führen.
00:34:44: Das ist ziemlich eindrucksvoll und für mich zeigt das.
00:34:49: es gibt viele andere Dinge die schmerz beeinflussen.
00:34:53: wenn das schon innerhalb einer Person passiert dann ist der Unterschied zwischen zwei Menschen im selben Raum noch größer.
00:35:01: Und wenn man Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen Lebensgeschichten, Genetik Beziehungen Gesundheitsproblemen führen Erfahrungen und Überzeugung betrachtet dann entsteht eine enorme Variabilität.
00:35:18: Auf deine Frage worum es bei dieser Variabilität gibt würde ich sagen Es ist dieselbe Variabilitet die wir innerhalb von Menschen und zwischen Menschen ganz allgemein
00:35:31: sehen.
00:35:33: Warum entwickeln manche Menschen chronischen Schmerzen, obwohl das Gewebe längst geheilt ist?
00:35:40: I don't know.
00:35:45: And about one in twenty people...
00:35:47: Ich weiß es wirklich nicht!
00:35:50: Aber es passiert.
00:35:52: Bei ungefähr einem von zwanzig Menschen verläuft die Gelesung nicht nach Plan und manchmal bleibt Schmerz sehr lange bestehen.
00:36:02: Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen.
00:36:06: Dass sich jemand erholt oder eben nicht erhult.
00:36:10: und wenn wir über Risikufaktoren für langsame oder ausbleibende Erholung nach einer anfänglich schmerzhaften Episode sprechen dann gibt es genetische Risikophaktoren.
00:36:22: der offensichtlichste ist Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
00:36:28: auch belastende Kindheitserfahrungen erhöhen das risiko.
00:36:31: andere bestehende Erkrankungen erhöhen das Risiko, die Art der Behandlung kann das Risikopherändern.
00:36:39: Es gibt viele verschiedene Risikofaktoren aber es wurden enorm viele Ressourcen und Mühlen darauf verwendet dass gesamte Risikkopakete zu identifizieren also vorherzusagen diese Person wird nach einer Verletzung eine schlechte Erfahrung machen oder chronischen Schmerz entwickeln Und wir haben diese magische Formel noch nicht gefunden.
00:37:03: Tatsächlich haben wir bislang gar keine Formel gefunden, die wesentlich besser ist als der Zufall.
00:37:09: Manchmal findet man in einer Gruppe von Menschen bestimmte Muster, die mit einem deutlich erhöhten Risiko verbunden sind.
00:37:17: Dann testet man dieselbe Formel in einer anderen Gruppe und sie funktioniert nicht mehr.
00:37:23: Das ist in den letzten zwanzig Jahren mehrfach passiert.
00:37:26: Wir sind also noch weit davon entfernt zuverlässig vorherzusagen wer chronischen Schmerz entwickelt Und wer nicht?
00:37:37: Welche Rolle spielt Angst, Stress und Erwartung im Schmerzsystem?
00:37:47: Das ist eine viel komplizierte Frage als man vielleicht denkt.
00:37:51: Oder genauer gesagt aus meiner Perspektive ist sie noch viel komplizerter.
00:37:58: Wenn ich über Angst oder das Gefühl von Stress nachdenke Dann denke ich über diese Dinge als etwas, was sich im selben Bereich bewegt wie Schmerz.
00:38:09: Meiner Ansicht nach stehen sie nicht einfach vor oder nach Schmerzen.
00:38:15: Sie sind selbst Gefühle die auch verhalten fördern.
00:38:19: Das ist eine interessante Rotweint-Diskussion.
00:38:22: Eine, die man bei einer Flasche südaustralischem Cabernet Sauvignon führen sollte also beim Glas Rotwein.
00:38:28: darüber sprechen macht Angst schmerzens schlimmer.
00:38:32: Für mich gibt es keinen direkten, vermittelten Weg.
00:38:37: Durch den das passieren könnte denn Angst ist ein Gefühl aber die biologischen Begleiterscheinung von Angst können Schmerz verschlimmern Denn das System erkennt Ereignisse im Körper.
00:38:50: Das Gehirn könnte feststellen Moment!
00:38:52: Das ist nicht das was ich erwartet habe und deshalb könnte es so reagieren als sei der Körper bedroht.
00:39:02: eine mögliche Reaktion darauf wäre, Schmerz zu erzeugen oder mehr schmerzzuerzeugen.
00:39:08: Ich kann mir aber auch ein zirkulären Zusammenhang zwischen Angst und Schmerzzurstellen.
00:39:14: Man merkt das Angst dass man Angst hat verhält sich anders und dieses Veralten verändert auch den Schmerzen.
00:39:21: Da gibt es interessante Arbeiten zu.
00:39:23: ich erinnere mich an Studien in denen untersucht wurde was bei nicht menschlichen Tieren passiert wenn sie einem schädlichen oder potenziellen lebensbedrohlichen Reiz ausgesetzt waren.
00:39:34: Sie zeigten dann eher typische Zeichen von Angst als von Schmerzen.
00:39:39: In der Situation Angst gegen Schmerz gewinnt also die Angst, Stress wiederum ist mit hormonellen immunologischen und motorischen Reaktionen verbunden.
00:39:49: ich glaube diese werden vom System wahrgenommen und können schmerz wahrscheinlicher machen oder bestehenden schmerzt verstärken.
00:39:58: Ich merke meine Antwort war sehr ausführlich und etwas umständig Aber genauso fühlt sich dieses Thema für mich an, der versucht die Beziehung zwischen Gefühlen auseinanderzuhalten.
00:40:12: Weil der emotionale Anteil zu komplex
00:40:24: ist?
00:40:25: Ich sehe es einfach nicht so einfach und eindeutig wie viele Menschen darüber sprechen.
00:40:30: Ja Und weil die Frage ist, was beeinflusst was?
00:40:33: Wo sitzt denn was und wie passiert das.
00:40:36: Ich habe das Gefühl je mehr ich über all diese Dinge lerne desto weniger sicher bin ich mir über vielen davon.
00:40:45: Warum kann der Versuch Schmerz zu vermeiden in manchmal verschlimmern?
00:40:56: Wenn deine Strategie schmerzt Darin besteht Körpergewebe zu entlasten.
00:41:02: Also mechanische Belastung von Gewebe fernzuhalten, dann kann das problematisch werden.
00:41:08: Wenn du Schmerz vermeidest indem Du Aktivität verminderst verändert sich das System.
00:41:15: Das Prinzip der Bioplasticität dass du ja kennst und das ich faszinierend finde das besagt Veränderungen wird passieren.
00:41:23: Veränderung ist unvermeidlich Aber wie wir uns verändern Das ist nicht unvermeidlich.
00:41:30: Wenn du Schmerz auf eine Weise vermeidest, durch die dein Körper weniger belastbar wird, dann erhöhst du das Risiko bei Aktivitäten-Schmerzen zu bekommen, die früher nicht schmerzhaft waren.
00:41:43: Manche Menschen vermeiden Schmerze auch durch bestimmte Medikamente, die kurzfristig Schmerzzreduzierend langfristig aber den Gegenteiligen Effekt haben.
00:41:52: Ein Beispiel sind opioidindizierte Hypalgesie.
00:41:57: Alkohol kann kurzfristig Schmerz lindern wirken, langfristig aber schmerzverstärkend.
00:42:02: Sogar kalorienreiches Essen kann kurzfristisch Schmerzzlindernd und langfristigschmerz verstärkent wirken.
00:42:10: Es gibt also viele Wege wie Versuche, Schmerzen zu reduzieren oder zu vermeiden, langfristig nach hinten loszulehnen
00:42:18: können.
00:42:18: Are they common thoughts?
00:42:22: Gibt es typische Gedankenmuster oder Verhaltensweisen, die chronischen Schmerzen aufrechterhalten?
00:42:31: Ja ich denke schon.
00:42:33: Es gibt verschiedene Begriffe zum Beispiel Katastrophisieren.
00:42:38: Wobei ich glaube das ist dabei im Kern um Sorge geht.
00:42:42: Die Schmerz-Katastrophisierungskala untersuchten meiner Meinung nach vor allem schmerzbezogenen Sorgen Und diese Sorge kann die Situation verschlemmern.
00:42:54: Beim Verhalten ist es ja ähnlich wie bei der Art, wie man Schmerz vermeidet.
00:42:58: Manche Verhaltensweisen sind kontraproduktiv und können Dinge am Laufen halten.
00:43:04: Der grundlegende Gedanke ist wenn Schmerzen dazu dient dein Körper zu schützen Wenn wir das als Arbeitshypothese akzeptieren Dann kann jeder Hinweis darauf dass dein Körper in Gefahr ist Schmerze beeinflussen.
00:43:19: Gedanken die nahe legen dass Dein Körper in Gefahr ist, können Schmerz verstärken.
00:43:25: Verhaltensweisen die nahe legen das Dein Körper in Gefahr ist ebenfalls.
00:43:29: Wir sprechen hier oft von DIMPS.
00:43:31: Danger In Me also Hinweise auf Gefahr in mir.
00:43:36: Das können Gedanken sein Überzeugung Verhaltenzweisen Aber es können auch Umgebungen Menschen oder Orte sein.
00:43:46: Your work actually shows that understanding pain and itself can be therapeutic.
00:43:53: Deine Arbeit zeige ich, dass Verstehen von Schmerz an sich therapeutisch sein kann.
00:43:59: Warum ist Wissen über Schmerzen so kraftvoll?
00:44:02: I don't actually know... ...that!
00:44:05: Ich weiß nicht genau.
00:44:07: Ich habe noch Theorien dazu.
00:44:09: Wenn ich die Frage umformulieren durfte dann eher so.
00:44:12: warum glaube ich das der Fall überhaupt sein könnte?
00:44:17: Wir haben viel Forschung dazu gemacht.
00:44:19: Fünfzehn veröffentliche Arbeiten darüber, welche Wissensbereiche oder Verständnisse mit Genesungen verbunden zu seinen Scheinen wenn Menschen sie wirklich übernehmen.
00:44:31: Dazu gehört Schmerz als schützendes Gefühl zu begreifen Zu erkennen dass das Schmerzesystem überempfindlich werden kann zu erkennen Dass viele Faktoren Schmerzen beeinflussen können Und dann Daru durch zu verstehen, man kann Schmerzen haben und trotzdem sicher sein.
00:44:53: Wenn Menschen das erkennen, verstehen und wirklich annehmen Dann ergibt es für mich Sinn dass die Überzeugung Schmerz bedeutet schaden, schwächer wird oder vielleicht auch ganz verschwindet.
00:45:08: Dadurch nehmen Hinweise ab Die scheinbar Gefahr erhöhen und dadurch kann Schmärts geringer werden.
00:45:15: Theoretisch kann ich diese Wege sehen, aber es ist sehr schwierig das biologisch genau zu untersuchen.
00:45:24: Eine berechtigte Kritik an dieser Position ist, wenn man sie nicht widerlegen kann, ist sie wissenschaftlich problematisch und das ist eine faire Kritik.
00:45:34: Es gibt Studien auch von unserer Gruppe die untersuchen ob Schmerz-Educationen schmerzreduziert indem Sie schmerzzogene Sorgen verringert, Aktivitätslevel erhöht oder andere Dinge verändert.
00:45:50: All das kann der Fall sein, aber ich bin auch offen für die Möglichkeit dass eine veränderte Einsicht in das Problem Schmerz direkt verändert einfach aufgrund dessen wie das Gehirn funktioniert.
00:46:04: What are three things people with chronic pain should understand?
00:46:07: Welche drei Dinge sollten Menschen mit chronischen Schmerzen über das Nervensystem verstehen?
00:46:16: Drei
00:46:16: Dinge, die ich Menschen mit chronischen Schmerzen gerne über das Schmerzsystem vermitteln würde sind.
00:46:24: Erstens es ist ein dynamisches System.
00:46:29: Es verändert seinen Sensibilitätsniveau von Moment zu Moment über Sekunden Minuten Tage Monate Jahre.
00:46:40: Einige dieser Sensibilitätsveränderungen sind leicht reversibel.
00:46:45: Sie kennen sich innerhalb von Momenten zurück verändern, andere sind schwer umkehbar aber es sieht so aus als könnten auch sie reversibel sein wenn wir genug Zeit haben.
00:46:58: Zweitens alle Ressourcen die mit Erholung selbst von lang anhaltenden intensiven chronischen Schmerz verbunden sind haben Menschen bereits in sich.
00:47:12: Sie besitzen diese biologischen Prinzipien bereits, die Herausforderung besteht darin herauszufinden wie man sie nutzen kann.
00:47:23: Wie man sie in Richtung Genesung einsetzt und übt.
00:47:28: Und drittens das Nervensystem, das Schmerzsystem kann sich verändern und durch Übung verändern wir uns.
00:47:36: Das führt uns zurück zur Idee der Bioplastizität.
00:47:40: Veränderungen ist unvermeidlich, aber wie wir uns verändern.
00:47:46: Das ist nicht festgelegt!
00:47:48: Wenn wir Dinge üben die zur Richtung passen in der wir gehen wollen dann werden wir genau in diesen Dingen besser und sie werden hilfreicher.
00:48:00: Gibt es eine Metapher oder Erklärung die du häufig nutzt um Patientinnen und Patienten schmerzverständlich zu machen?
00:48:08: Yeah, there's several metaphors.
00:48:10: There are metaphors all over the place and sometimes we have to...
00:48:13: Ja es gibt mehrere Metaphern!
00:48:15: Es gibt überall Metaphern.
00:48:17: Man muss nur auffassen dass unsere Erklärung nicht nur ausschließlich aus Metapharen bestehen.
00:48:23: Eine Metaphe die wir schon lange nutzen ist die Twin Peaks Metapha.
00:48:28: Die Idee ist stell dir eine Bergbesteigung vor.
00:48:33: um auf den Gipfel zu kommen braucht das eine übermenschliche Übermenschliche Anstrengung.
00:48:39: Vielleicht müsstest du sogar die Belastbarkeit deiner Gewebe überschreiten, um sie zu schaffen.
00:48:46: Aber du hast eine durch Schmerzgeschütztlinie.
00:48:49: Diese Linie hält dich davon ab, Gewebete zu beschädigen weil Schmerzen schon vorher auftritt.
00:48:56: Wenn Du eine Verletzung hast oder chronische Schmerze dann verschiebt sich diese Schutzlinien plötzlich.
00:49:02: Sie sorgt dann für einen sehr großen Sicherheitsabstand.
00:49:09: Mit Zeichnung ist das eine schöne Metapher, um zu verstehen wie Schmerz funktioniert.
00:49:14: Eine andere Metaphe ist der Parkpipser beim Auto.
00:49:18: Wenn du rückwärts auf einen Pfosten zufährst dann piepsest das Auto bevor Du den Pfosten berührst.
00:49:25: Genauso tritt schmerz oft auf Bevor du Gewebe beschädigst.
00:49:32: Bei chronischen Schmerzen geht dieser Pipser viel zu früh los also lange bevor du den Pfosten erreichen würdest.
00:49:41: Genauso bekommst du bei chronischem Schmerz, Schmerzen in Situationen, in denen dein Körper eigentlich sicher ist.
00:49:50: Aber der Schmerze ist vollkommen real und überzeugend!
00:49:54: Ich könnte noch viele weitere Metapher nennen aber vielleicht reicht das ja erstmal.
00:50:02: Welche Rolle spielt Bewegung in der Behandlung chronischer Schmerzens?
00:50:12: Ich denke Bewegung kann eine sehr wichtige Rolle spielen.
00:50:17: Bewegung ist mit verschiedenen Schmerz lindernen Mechanismen verbunden.
00:50:22: Einige davon hängen mit motorischen Kommandos zusammen, die vom Gehirn erzeugt werden.
00:50:28: Andere hängen damit zusammen was im Gewebe passiert wenn man sich bewegt.
00:50:32: Bewegungen sind gut für das Geweben Und dazwischen gibt es noch viele weitere Faktoren.
00:50:38: Deshalb kann Bewegung eine entscheidende Rolle spielen, aber die Tatsache dass Menschen sich nicht bewegen können und chronische Schmerzen haben sich auch verbessern können zeigt uns.
00:50:50: Bewegung ist nicht Die absolute Voraussetzung.
00:50:56: Wenn menschen sich jedoch bewegen Können und beginnen sich zu bewegen dann ist das meiner nach meinung nach ein wichtiger Bestandteil.
00:51:04: What do clinicians?
00:51:05: Was machen Behandlerinnen und Behandlern der Schmerztherapie gut?
00:51:10: Ich
00:51:10: denke Gesundheitsfachpersonen machen sehr, sehr viele Dinger gut.
00:51:15: Wir haben kürzlich mit einem Raum voller Gesundheitsfach-Person eine Übung gemacht in der sie sich auf ihre Fähigkeiten konzentrieren sollten und darauf was sie ihrer Meinung nach gutmachen.
00:51:29: das hängt natürlich jeweils von der Person ab.
00:51:32: Manche machen viele Dinge sehr gut, andere machen weniger Dinge sehr Gut.
00:51:36: Aber insgesamt ist es sehr unterschiedlich.
00:51:39: was ich aber glaube fast ohne Ausnahme versuchen Gesundheitsfachpersonen wirklich ihr bestes zu tun um ihren Patientinnen und Patienten zu helfen.
00:51:50: Und was sind Häufige Fehler die du noch siehst?
00:51:59: würde diese Frage gern etwas umformulieren.
00:52:03: Ich bin immer vorsichtig damit zu sagen, das ist ein Fehler als wäre ich der Schiedsrichter der Wahrheit.
00:52:09: so fühle ich mich einfach nicht.
00:52:12: aber Dinge die Gesundheitsfachpersonen meiner Meinung nach weiterhin herausfordernd finden sind auf dem aktuellen Stand der Evidenz zu bleiben und die höchste Form der Evidence die wir haben als wichtige Informationen zu akzeptieren die Verhalten verändern sollte.
00:52:30: Damit verbunden ist es auch sehr schwierig, all die Entwicklungen in den Gesundheitswissenschaften zu integrieren aktuell zu bleiben und wirklich zeitgemäß dann zu handeln.
00:52:39: Das ist besonders herausfordernd wenn man lange auf eine bestimmte Weise gearbeitet hat und die Evidenz dann zeigt das funktioniert gar nicht so wie wir dachten oder Es funktioniert nicht besser als gar nichts zum machen!
00:52:54: Das ist sehr schwer wenn man vom Gegenteil überzeugt ist.
00:52:59: Ich habe ziemlich großes Mitgefühl dafür, denn ich bin selbst Kliniker.
00:53:03: Manchmal denke ich, ich bin ein Klinika der Wissenschaft betreibt auch wenn ich wissenschaftliebe und mich der wissenschaftlichen Methode sehr verpflichtet fühle!
00:53:12: Ich verstehe es.
00:53:13: da sitzt einen mensch vor dir.
00:53:15: dem ist wirklich schlecht geht.
00:53:16: du willst einfach helfen und Du hast etwas von dem du glaubst dass es helfen könnte weil du vielleicht schon gesehen hast das funktioniert Und dann werden praktische Studien Dich nicht unbedingt davon abhalten, es auch zu tun.
00:53:31: Aber ich glaube manchmal sollten Sie das!
00:53:37: Welche Entwicklungen der Schmerzforschung begeistern dich umment am meisten?
00:53:46: Ich möchte mich selbst bezogen klingen aber... ...Ich bin sehr begeistert von den Entwicklungen in unserer eigenen Arbeit.
00:53:54: Vielleicht ist das als Wissenschaftler auch gut so, dass man von der eigenen Arbeit auch wirklich begeistert ist.
00:53:58: Aber Wissenschaft kann auch ein einsamer Weg sein.
00:54:02: Entdeckungen brauchen oft lange bis sie sich zeigen.
00:54:05: Was mich begeisternt, ist unsere Arbeit daran Gemeinschaften mit der Fähigkeit und Kapazität auszustatten gute Schmerzeducation und Gesundheitsbildung weiteren Sinne anzubieten.
00:54:18: Es geht darum Menschen die mit solchen Problemen kämpfen zu befähigen und zu unterstützen, ihren Weg in Richtung Genesung zu finden.
00:54:29: Konkreter mache ich das über eine gemeinnützige Organisation die Ich leite Pain Revolution.
00:54:35: Pain Revolution arbeitet derzeit mit ländlichen Gemeinden und vulnerablen Gruppen.
00:54:42: Wir bilden dort nicht Gesundheitsfachexperten aus wo es keine Gesundheitsfach-Experten gibt damit sie gute Schmerzeducation vermitteln Menschen auf diesem Wege zur Genesung begleiten können.
00:54:55: Darüber bin ich ziemlich begeistert, Ich bin auch sehr begeistered von der Idee der Stealth Pandemic also eine Art versteckten Pandemie an der ich mich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen arbeite.
00:55:10: Dabei geht es um Überprotektionserkrankungen die stark zunehmen aber unsichtbar bleiben.
00:55:19: Unsichtbar deshalb weil sie nicht mit klassischen Krankheitsprozessen verbunden sind.
00:55:25: Und chronischer Schmerz ist eine davon!
00:55:27: Ich glaube nicht, dass chronischer schmerz so stark zunimmt wie einige andere aber andere Beispiele sind Angst, Einsamkeit, Erschöpfung, Long Covid posttraumatischer Stress.
00:55:40: diese Erkrankungen fliegen gewissermaßen unter dem Radar.
00:55:44: deshalb nennen wir sie stealth also versteckt Und weil sie international und über Grenzen hinweg zunehmen, sprechen wir von einer Pandemie.
00:55:53: Wir untersuchen transdiagnostische Ansätze die in Gemeinschaften umgesetzt werden können Um die Entwicklung solcher Zustände zu reduzieren.
00:56:07: Was glaubst du wird die Behandlung chronischer Schmerzen in den nächsten zehn Jahren am meisten verändern?
00:56:19: Ich
00:56:21: denke, die Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen könnte sich grundlegend verändern wenn es regulatorische Veränderung durch Regierung gäbe.
00:56:31: Wenn eine Regierung sagen würde wir erlauben gar nicht mehr dass für diese Probleme risikoreiche teure und wenig wertvolle Gesundheitsversorgung angeboten wird dann wäre das ganz gut.
00:56:45: Und wenn wir das Verständnis in der Gesellschaft darüber verändern könnten, was diese Probleme zu sein scheinen, dann wäre das ebenfalls wichtig.
00:56:56: Wir müssten wegkommen von einer Vorstellung einfacher Störung mit einer einzigen Ursache!
00:57:01: Du bist ängstlich weil du zu viel Bildschirmzeit hast, du hast chronische Schmerzen, weil deine Rumpfstabilität schlecht ist, du als Beckenschmerzen bei dem Gebär-Muttersteimhaut am falschen Ort ist... Wenn wir unser Verständnis stärker in die Richtung eines wirklichen biopsychosozialen Gesundheitsverständnisses erweitern können, dann würde sich die Behandlung verändern.
00:57:24: Und ich glaube diese Ergebnisse könnten auch besser werden.
00:57:29: Solange wir aber überall diese Hyperspezialisierung im Gesundheitssystem haben versuchen wir aus meiner Sicht komplexe Zustände in einfache diagnostische Einheiten mit einer einzigen Lösungen zu pressen und das halte ich für schwierig und wenig hilfreich.
00:57:49: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten, jüngsten Entwicklungen in der modernen Schmerztherapie?
00:58:05: Ich
00:58:06: glaube die wichtigste Entwicklung liegen möglichem Potenzial Menschen mit Schmerzen einen Verständnis dafür zu geben, wie sie aus dem Schmerz rauskommen können.
00:58:19: Genauer sagt, wie Sie selbst aus dem schmerz herausfinden können.
00:58:23: We are late in time!
00:58:25: Okay
00:58:26: so let me start with the last question if it's okay for you... Wir sind schon spät dran und dann stelle ich dir die letzte Frage Wenn alle Menschen auf der Welt eine zentrale Sache über Schmerze verstehen würden was sollte das sein?
00:58:48: Ich
00:58:48: darf nur eine nennen, das ist schwer.
00:58:53: Wenn alle Menschen auf der Welt eine Sache verstehen könnten dann diese.
00:59:00: Schmerz ist ein komplexes dynamisches schützendes Gefühl.
00:59:19: Wunderschön.
00:59:20: Vielen
00:59:22: Dank, dass ich dabei sein durfte und viel Erfolg mit dem Podcast.
00:59:26: Alles Gute!
00:59:33: Tschüss!
00:59:36: Er beschäftigt sich schon sehr lange damit.
00:59:38: Zwei, drei Tage hat er schon
00:59:40: Erfahrung genau!
00:59:41: Ja es ist ja immer toll von jemanden der sich so lange damit beschäftigt ist aus eigenem Munde zu hören.
00:59:48: das ist schon noch mal eine andere Qualität also fantastisch.
00:59:51: Das dritte
00:59:52: Schlüsselwort
00:59:53: Orchester.
00:59:54: Also für alle Hörer und Hörern wir haben das ja übersetzt weil dann doch nicht jeder der englischen Sprache so fließend mächtig ist.
01:00:04: Naja, und das Fach Englisch ist ja auch immer noch eine ganz andere Sache.
01:00:08: Für alle Leute die deutsche Übersetzung nicht hören wollen sondern das Original Interview ich würde es ganz am Ende des Podcasts im Original nochmal dran heften.
01:00:20: für alle die Lust haben dass sich nochmal anzuhören sind natürlich eingeladen das nochmal in original Sprache sich an zu hören.
01:00:30: Aber dieses Interview und das ist glaube ich für mich, wenn du nichts dagegen hast, würde ich ganz gerne so ein paar Punkte da nochmal rausnehmen.
01:00:35: Und nochmal hervorheben damit die Sachen auch noch mal hängen bleiben.
01:00:40: natürlich sind alle eingeladen sich das interview in diesem podcast nochmal anzuhören weil ich glaube der doch ganz schön viele informationen inne hat.
01:00:48: absolut was war denn was waren für dich?
01:00:51: Was fandest du dann so an key elements als war für dich am besten?
01:00:57: Ich fand sehr vieles.
01:00:59: Ich habe es natürlich auch so ein bisschen gelenkt mit ihm und hab mir auch extra ein paar wichtige Fragen auch rausgesucht, die ich gerne von ihm geklärt haben möchte.
01:01:09: Denn ich glaube eine der wichtigen Elemente, die am Anfang schon besprochen ist – zum Glück hat er das bestätigt – es geht ja hauptsächlich darum dass Schmerz eine Schutzfunktion innehat ein direkter Schadensdetektor ist, dass das viel zu einfach ist um die komplexe Situation des Schmerzverständnisses auf wissenschaftlicher Ebene darzustellen.
01:01:40: Und
01:01:41: die Fehlannahme, die daraus resultiert, dass natürlich nur die Genesung eines Schadends die Schmerzen lindern lässt oder sogar verschwinden lässt Das hängt halt eng miteinander zusammen.
01:01:56: Darum ist glaube ich die Kernaussage, dass Schmerz nicht gleich Gewebeschaden ist einer der wichtigen Kernelemente.
01:02:06: schon am Anfang des Interviews?
01:02:08: Absolut ja!
01:02:11: Ich finde das sind auch tatsächlich die Kernmessages.
01:02:15: Ja, ich finde auch.
01:02:16: Ich glaube wenn man das erstmal verstanden hat dann sind die anderen Elemente die ihm natürlich auch wichtig sind, sind total nachvollziehbar weil sie alle darauf
01:02:25: aufbauen.
01:02:26: also so verstehe ich dass letztendlich geht es eigentlich darum mit diesem Modell eine Absage gegenüber von Standard Rezepten einzuleiten und so würde ich das glaube ich sehen zu sagen
01:02:42: okay
01:02:43: worum geht es?
01:02:45: Und es geht ganz bestimmt nicht darum, welche Methode aktuell populär ist sondern es geht hier und das letztendlich soll das Fit for Purpose Modell darstellen.
01:02:55: Es geht darum, welche Intervention passt für diesen Menschen zu diesem Zeitpunkt am besten
01:03:05: um
01:03:05: die Schmerzproblematiken anzugehen?
01:03:09: Das Ganze eingepackt in ein strukturiertes Sich- aufbauend, bauendes Therapiekonzept was den Sicherheitsaspekt immer im Vordergrund hat.
01:03:23: Also der Patient soll sich immer wohl fühlen in dem was er da macht.
01:03:28: Marco ich glaube das ist ein fantastisches Schlusswort da kann ich nichts weiter hinzu.
01:03:35: Ja sehr sehr schön!
01:03:40: Warte mal,
01:03:41: bist du nicht der Verfechter?
01:03:42: Der sagt alles vor Arbe ist gelogen.
01:03:45: Das stimmt in dem Fall nicht.
01:03:49: Also Punkt!
01:03:50: Marco, du hast am Anfang des Podcasts ja von einer Seele gesprochen oder mehrere nationale und internationale bekannte Experten zum Thema Schmerzinterviewen dürfen Und vielleicht ist es jetzt auch gut wenn wir eine kleine Brücke zu unserem nächsten Podcast schlagen können.
01:04:08: Das passt eigentlich auch wunderbar in dieses Konzept herein, dass es eben mehr als nur der Gewebe-Schaden ist.
01:04:15: Sondern das ist noch ganz viele weitere Beteiligte im Orchester oder verschiedene Komplizen gibt die sich immer an dem Schmerz beteiligen.
01:04:25: Das hast du großartig gesagt!
01:04:28: Das passt hervorragend
01:04:30: mit dem
01:04:30: Stichwort des Komplizen.
01:04:34: Der Schmerzen und seine Komplizin Resilienz bei chronischen Krankheiten.
01:04:40: Das hört sich nicht nur nach einem sehr interessanten Schlagwort an, sondern das ist auch ein Titel eines Buches was die nächste Interviewpartnerin mit uns besprechen wird und das findet wie wir es ganz normal kennen ersten Donnerstag ab sechs Uhr im kommenden Monat statt.
01:05:04: Ist das richtig?
01:05:05: Perfekt.
01:05:05: Oder hat sich hier irgendwas an unseren Termin verändert?
01:05:08: Nein, so machen wir es seit gespannt und wie immer gilt wenn ihr Anregungen und Fragen habt schreibt uns, nimmt gerne Kontakt mit uns euch.
01:05:19: Wir freuen uns über jedes Feedback.
01:05:21: Ja schreibt unsere Nachricht unter podcast at derschmerzpunktde.
01:05:33: Guck mal, ich bin schon so aufgeregt.
01:05:34: Da kriegst du nicht eigentlich E-Mail-Adresse nicht mehr hin!
01:05:37: Also Leute, bleibt gesund,
01:05:40: bleibt neugierig!
01:05:43: Wir bedanken uns und freuen uns wieder auf dich.
01:05:46: wenn das heißt der Schmerzkode.
01:05:54: Die im Podcast dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung.
01:06:02: Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der Beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden Behandlungen oder Arzneimittel dar.
01:06:11: Die Inhalte erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit,
01:06:15: noch
01:06:15: kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Informationen garantiert werden.
01:06:23: Der Podcast ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch ein Arzt- oder Apotheker – und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden.
01:06:43: Eine
01:06:51: Version dieser Frage, viele times now.
01:06:57: Und ich denke meine Antworten verändern sich als ich mich selbst besser verstehe und mein Verständnis auf wie Dinge ändern.
01:07:12: Ich glaube es ist eine Kombination von mehreren Dingen.
01:07:19: Ich bin fasziniert über Menschen, by Biologie, Naturen, David Attenborough ... Charles Darwin war in der Hochschule, und Darwin hat einen tollen Arbeit auf Pflanzen geschrieben.
01:07:34: Sie erinnert mich.
01:07:35: Und dann habe ich viel Backpain erlebt für die meisten von meinen Twentys.
01:07:42: Ich hatte Experienzen als Teenager, die mir ein bisschen schlafen lassen.
01:07:47: Und ich musste arbeiten, wie man mit wirklich unheilvollen Gefühlen beherrscht.
01:07:54: ohne Warnung von Triggern.
01:07:56: Und ich habe das verstanden, dass ich Posttraumatik und Stress hatte, aber es war lange Zeit, um das zu verstehen.
01:08:01: Und so war ich primär, um die Schmerzen in den Menschen zu bekommen als eine Sache.
01:08:07: Dann wurde ich ein Physiotherapist und dann habe ich in einem Schmerzprogramm gearbeitet.
01:08:12: und alle anderen Dinge seien... Sie waren im Moment geblieben.
01:08:19: Aber ich glaube, sie waren wirklich nicht.
01:08:21: Ich weiß es nicht, aber die Frage war ein interessantes Marker.
01:08:23: Weil du fragst, um meine Karriere zu dedikieren... Ich habe keinen Grund dafür, dass ich mein Karriertemayne dedikiere.
01:08:33: Ich habe einen Grund für den Job, das ich liebe und ich möchte gehen und machen.
01:08:43: Und der Schmerz von meinen Werten, meiner Schulzeit, meine Vulnerabilität, die Möglichkeiten und die Flüte.
01:08:49: aber ich bin mehr interessiert auf die Menschener Erfahrung, in der
01:08:54: Pein ist eine größere.
01:08:56: Ich möchte nur ein bisschen was sagen.
01:08:59: War es da ein besonderes Moment oder haben die Erfahrungen komplett geändert?
01:09:04: Es waren viele Erfahrungen, dass sie sehr
01:09:09: viel geändert haben.
01:09:12: Komplett nicht.
01:09:14: Ich denke, es wurde über Zeit gebaut.
01:09:18: Aber aus diesen Erfahrungen, ich denke, dass ich ein Observer meiner eigenen Reise gegen die Verwaltung bin und meine Unterrichtung von Dingen verändert habe.
01:09:28: Ich glaube, kleine Übungen sind eines meiner untergrägischen Professoren in Passen gesagt.
01:09:37: Die schlechtesten Insekten sind oft die least schreckliche.
01:09:40: Und ich erinnere mich daran, dass das nicht wahr sein kann – es ist Bullocks!
01:09:44: Das kann nicht wahr werden.
01:09:45: Er sagte, warum gehen Sie nicht nach dem Hospital?
01:09:47: habe ich einen Blick, also habe ich es gemacht.
01:09:52: Und ich habe den ganzen Tag im Sidenis größter Hospitale gesehen, die Leute, die in dem Verwalt kamen und der Ursprung kamen.
01:09:59: Ich erinnere mich an eine Person, die mit einem Hammer in seine Hände kamen, und sie war schmutzig.
01:10:05: Dann hat sie etwas verrückte Dinge gemacht und ich erinnerte mich daran, dass mein Professor Ron Belnave sein Name war Ron war richtig.
01:10:18: Das Wichtigste, was ich das Morgen gesehen habe, war sicherlich das least schreckliche.
01:10:23: Und dann gibt es eine ganze Menge von Erfahrungen, die ich hatte, die meine eigenen Erfahrungen haben, wie sie jemals getrunken sind und nicht wissen können.
01:10:32: Dann sechs Monate später, als ich gestorben wurde, fühlte ich mich wie wenn ich sterbe.
01:10:37: und so viele... So many lived experiences.
01:10:41: And then I guess observing the literature and development of this field, I think discovery or central sensitisation... ...I came across that in the early nineteen nineties.. ..and it was a game changer for me.
01:10:52: The discovery of the immune system's modulation of synapses is a game-changer for me….
01:10:57: …the discovery of recovery with people who had long horrible experiences of pain as a game changer.
01:11:05: so there have been many and I expect there to be many more.
01:11:11: Hopefully.
01:11:13: You often say pain is a protector, not a detector.
01:11:16: or does it mean in practical terms?
01:11:20: Thanks for that question!
01:11:23: We've written extensively on this addressing the idea that pain protects us And i use the phrase Pain as a Protector ,not a Detector In part because its a phrase that works.
01:11:35: Kippst du das?
01:11:35: Ja.
01:11:35: Aber wenn ich die same Schmerz aufreifrage,
01:11:37: ist es um Schutz.
01:11:38: Ich denke, dass
01:11:38: die vaste Mehrheit unserer Erfahrungen von Schmerzen in der Verwaltung des Injury entdecken sind und eine andere Sache machen, was uns etwas zu entfernen, um den Injurien auszuheben.
01:11:54: Ich glaube, dass sich die vasten Mehrheiten, fast die ganze Zeit, von experimentarischer Daten in Menschen, wir können nicht die Leute verabschieden.
01:12:07: Wir geben Menschen das Schmerzstimmel, und wir stoppen, wenn es zu schmerzhaft wird.
01:12:14: Und das ist der Punkt, bevor wir die Tissue verabschieden würden.
01:12:17: Also ich meine, in meiner Sicht gibt es einen massiven Körper der Arbeit, welcher zusammenkommt mit dieser Idee, dass der Schmerzer uns betrifft und sich in dem Schmerzen-System beobachtet hat und so weiter.
01:12:34: Ja, wir können ... Wir könnten uns auf und um das reden.
01:12:41: Aber ich denke, der Kontrast mit Detektor, und dieser ist wirklich ein schwieriger Konzept, wenn man in es sehr tief geht, aber die Idee, dass Pein nicht Dämmige betrachtet wird, ist eine tolle Idee zu schämen.
01:12:58: Aber wenn jemand sich überzeugt, dass der Pein Dämsige beträgt, muss er sich kümmern, wenn sie in Pein sind, dass sie Dämpfe haben ist eine Barrierung in meiner Sicht.
01:13:12: Viele Leute glauben, dass die Schmerz- und Direkt-Signal des Tischen betrifft.
01:13:20: Warum ist das Modell oft unabhängig?
01:13:25: Es ist ein ziemlich langsamer Debat.
01:13:31: Ich bin nicht sicher, ob es ein Debater ist.
01:13:33: Aber das Lack der Verhandlung zwischen Tissue, Schmerz und Schmerzen in Experimental- und Klinik-Settings bedeutet, dass sie nicht die gleiche Sache sein können.
01:13:52: Sie sind einfach nicht gut genug verabschiedet.
01:13:56: Wenn wir einen Schritt näher gehen und sagen, was für eine non-deceptive Aktivität ist, finally myelinated or unmyelinated free nerve endings that we call nociceptors.
01:14:11: How well does their activation relate to pain?
01:14:15: It was in the nineteen eighties when Patrick Wall started writing about, I can't remember what words he used in a title of paper but it's something along lines of variable relationship between nocceptor activation and pain.
01:14:32: Und eine der Dinge, die er vorhin erwähnt hat – ich denke das war in dem Jahr Nineteen und Eighty-Six im Editorium mit Steve McMahon – war ein Statement wie den Verkauf oder der Erleichterung des Noseceptors als Schmerzfibre.
01:14:53: Das ist nicht eine eleganze Simplification, sondern eine verletzte Trivialisation von Schmerzen und Komplexität.
01:15:02: dass es viel mehr geht, wenn jemand die Gefahr hat, die der Typ und die Magnetut von der Erfahrung betrachtet als nur das, was der Staat des Tisches ist.
01:15:16: Ich denke, das ist ein open and shut Kassel jetzt.
01:15:22: Was wird eigentlich das Braindefall in der Produktion sein?
01:15:28: Ich glaube es ist sehr wichtig.
01:15:33: Ich würde nie diesen Experiment machen.
01:15:36: Aber ich denke, wenn du jemandem die Gefahr nehmen willst, wird der Person nicht ablehnt zu fühlen.
01:15:41: Wenn sie ihre Legen verwenden wollen, können wir das experimentieren.
01:15:49: Aber wir würden das natürlich nicht tun.
01:15:51: Ja, ich glaube, ich spreche oft über die Gefährdung des Hauses.
01:15:57: Und ich habe für das rechtlich so kritisiert und ich bin auch kritisierbar.
01:16:01: by people I love and who love me, as well as by people that don't love me.
01:16:07: For being sort of brain-centric like we are not just our brain...I do believe pain is a feeling an experience the organism has and i dont know how it's produced.
01:16:23: you now find at point where biology can create.
01:16:32: Das zu mir ist Magik.
01:16:35: Ich verstehe nicht, wie es passiert ist.
01:16:37: Ich weiß, dass da viel auf was passiert, wenn wir die Gefühle haben.
01:16:42: Aber wie wir diese Biologie in den Gefühlen turnieren, ist einfach das coolste Mysterie.
01:16:48: Ich denke, ich glaube, es ist sehr cool.
01:16:50: Aber du weißt, der Spiel war ein Kind, wo man gesagt hat, das letzte Mal, um einen Rotten Egg zu tun.
01:16:57: Das war all das, was ich gesagt habe.
01:16:59: Und dann wurde es zum letzten Mal hergestellt, dass es ihre Verantwortung hat.
01:17:03: Ich fühle mich attraktiv an die Schmerzen der Bräne, weil es so fühlt wie ein letztes Organ, um wirklich zu sein.
01:17:10: Aber es ist natürlich mehr als das.
01:17:13: Es ist ein gesamtes System-Organismus.
01:17:17: Warum können zwei
01:17:20: Menschen auf sehr unterschiedlichen Levels von den gleichen Verwaltungen
01:17:26: experienceen?
01:17:27: Ich glaube... weil der Schmerz so komplex ist und es so verabschiedet wird, durch eine starke Menge Faktoren.
01:17:37: Wir konnten diese Frage auch mehr vertöntnend machen als die Dinge, die relevant zur klinischen Praxis sind.
01:17:46: Und wir könnten sagen, warum kann man nicht immer genau den gleichen Schmerzen erleben, in Bezug auf das gleiche Stimulus?
01:17:56: Wir tun Experimente in unserer Laboratory, wo wir eine Stimulierung von Lasern auf die Füße bringen.
01:18:03: Diese füttern den Fusskuchen schnell und aktivieren die Nose-Septer.
01:18:07: Wir können sehr genau auf der Energie und die Temperatur des Fusses beherrschen.
01:18:14: Wir wissen also, dass das Stimulus immer so ist wie jederzeit.
01:18:17: Wir könnten das zehnmal an dieser Energielebene machen.
01:18:21: Einige Individuen sind sehr konsistent.
01:18:24: Einige von ihnen gibt es einen Rang von fünf oder zehn Punkte.
01:18:31: Wir könnten sagen, dass diese Menschen genau das gleiche Stimulus in genau dem gleichen Raum verwendet werden kann mit genau der same Maschine, kontrolliert by genau den selben Personen, auf genau den gleichen Tag, kann im Variable-Pain-Experienz entstehen.
01:18:51: Das ist sehr stark.
01:18:53: Für mich sagt das, dass es viele andere Dinge gibt als Influenzpainten und wenn sie in einem individuellen Raum gehen, sind die zwei Menschen in dem gleichen Raum sehr anders.
01:19:02: Die zwei Personen in zwei verschiedenen Räumen sind auch mehr anders.
01:19:05: Es geht um eine Reihe von Leuten in einer Reihe der Locations, mit einer Reihen des Hintergrunds und Historien und Genetischen und Relationschafts- und anderen Gesundheitsmattern und vorigen Erfahrungen und Beliefen und all diesen Fakten, dann haben wir eine massive Variabilität between people.
01:19:22: and i think that to your question, what's the variability about?
01:19:26: I think it is the same as a variability in-between humans.
01:19:32: Why didn't some people develop chronic pain even after they are shielded?
01:19:37: Es gibt eine Reihe
01:19:38: von Risikfakten, die der Wahrscheinlichkeit auf jemanden oder nicht.
01:19:49: Wenn wir über Risik-Faktoren denken für einen langen oder keine Recherche aus einem beginnenden Episod, es gibt Risikmöglichkeiten und einige ähnliche Risikmaschinen.
01:20:12: Das offene ist, dass Frauen mehr als Männer sind.
01:20:18: Es gibt Adverse Childhood Experienz, es erhöht Risikoßnahmen.
01:20:22: Die Präsentation der anderen Konditionen erhöht die Risiko-Konferenz.
01:20:27: Das Problem mit dem Betrieb kann man sich ändern.
01:20:32: All sorts von Risikofaktionen.
01:20:34: Aber da ist so viel Resort und Effekt gefordert worden um das ganze Risikopaket zu identifizieren.
01:20:47: so dass wir wissen, wenn jemand geteilt wird, dass sie eine schlechte Erfahrung haben, damit die Chronic Pain zu entwickeln werden.
01:20:55: Und wir haben noch nicht die Magikformulare gefunden.
01:20:59: Wir haben noch keine Formulasen gefunden, die besser sind als die Chance.
01:21:05: Und wenn wir auf einer Gruppe von Leuten
01:21:08: finden
01:21:08: ... Du gibst
01:21:09: mir ein
01:21:10: Korn.
01:21:10: Nein, die Leute können die Pattern der Dinge identifizieren die mit einem Grupp der Menschen sehr viel riskiert sind.
01:21:18: Und dann gehen sie zu einer anderen Gruppe, und das Formulat funktioniert nicht mehr.
01:21:26: Das ist in den letzten zwanzig Jahren passiert.
01:21:32: Wir arbeiten noch lange, um herauszufinden, wer die korrekt
01:21:35: Schmerzen hat und wer nicht.
01:21:37: Was wird ein Angststrasse tun?
01:21:39: Anwesendungen, Spiegel und das Pan-System?
01:21:43: Das
01:21:44: ist eine sehr komplikte Frage, die du denkst.
01:21:46: Nein, das ist wahrscheinlich nicht akkulierter.
01:21:50: Es ist eine eher komplikten Frage aus meiner Sicht.
01:21:54: Weil wenn ich über den Gefahr oder das Gefühl von gestresst bin, denke ich daran, dass diese Dinge in dem selben Orbit an Dingen wie Schmerzen entstehen.
01:22:09: In meinem Vorgehen, sie werden nicht... upstream or downstream from pain, they are another feeling that promotes a behaviour.
01:22:18: So I'm...I think it's really interesting cab-sav conversation which is this conversation you should have over a bottle of South Australian Cabernet Sauvignon wine to discuss.
01:22:33: does fear make pain worse?
01:22:37: Für mich ist es kein direkter mediativer Pathway, durch den es möglich wäre, weil die Gefühle ein Gefühl sind.
01:22:44: Aber das biologische Korrelation der Gefühlen könnte nicht besser machen, denn dein System betrachtet diese Bedeutung in deinem Körper.
01:22:54: Das Gehirn might detectieren – oh, warte mal, das ist nicht was ich erwähnt habe!
01:22:59: Und deshalb acten sie auch, wenn das Körper unter Druck ist und eine Beantwortung sein wird, dass das Schmerz macht.
01:23:05: oder mehr Schmerzen machen.
01:23:07: Ich kann es sehen, dass ein kursal Pathway zwischen Schmerz und Schmerze betrifft.
01:23:12: Und das ist die Schmerzung, in der man sieht, dass du dich befreitest und dass du etwas anders machst.
01:23:18: Das ändert Schmerzer in irgendeiner Weise.
01:23:22: Es gibt eine wirklich interessante Arbeit.
01:23:24: Ich erinnere mich an einen langen Zeitpunkt, wo Forscher interessiert waren im Vergleich zu einem non-humanischen Tier given a noxious stimulus or a life threatening, potentially life-threatening stimulus.
01:23:39: What happens to them?
01:23:41: And they demonstrate the hallmarks of fear not pain.
01:23:45: so Fear wins in The Pain Fear situation.
01:23:50: Stress if people are stressed In Life then that will be associated with hormonal and Immun und Motor-Responsen, die ich denke, sind von dem System betreffend.
01:24:03: Und können und machen Schmerzen stärker als wenn man es nicht hat.
01:24:09: Ich denke an meine Antwort auf deine Frage, Marco.
01:24:13: Und ich weiß, dass es sehr verbos ist – verbose – und rund um das Kind zu antworten.
01:24:20: Aber das ist was, worauf ich fühle.
01:24:23: Das Idee, dass man sich zwischen den Verstärkungen und Gefühlen übernimmt.
01:24:30: Ich sehe es nicht einfach und sicherlich, als ich viele Leute darüber
01:24:34: sprechen höre.
01:24:35: Weil die emotionalen Dinge zu komplex sind?
01:24:37: Ja, was ist das, wo und was ist der Influencer?
01:24:41: Und wie geht's denn so?
01:24:44: Ich fühle mich, dass mehr ich lerne um all diese Sachen zu lernen, desto weniger.
01:24:51: ich bin auf ein paar Dinge.
01:24:54: Warum versuchen
01:24:54: wir, Ja, gute Frage.
01:24:55: Ich denke, wenn deine Strategie um die Erleichterung der Schmerzen ist eine, dass, sagen wir es mal, D-Löwungs-Bodytischung, wie das Mechanische-Leid von Body-Tischungen, also dementsprechend die Erlegung des Schmerzes und der Prinzip der Bioplastik, dann weiß ich, was du weißt, ich glaube, das ist unglaublich ... Bioplastik dass die Veränderung passiert wird.
01:25:22: Die Veränderungen sind unabhängig, aber wie werden sie nicht verändern?
01:25:25: Wenn du in einem Falle der Schmerzen stehst, dass dein Körper weniger möglich ist, dann hast du einen erhöhten Risikopain auf Aktivitäten, die vorhin nicht schmutzig waren.
01:25:33: Aber ein paar Leute können auch eine Schmerze beobachten mit bestimmten Drugs, die im Moment Schmerz reduzieren.
01:25:43: In dem langen Moment haben sie den opposite Effekt.
01:25:46: Opioid-induced hyperalgesia, Alkohol ... Der Intake ist analgesisch in dem short-term, und er ist algesisch im long-term.
01:25:55: Und sogar kalorienriches Essen kann analgesich im short- and algesic im long term sein.
01:26:03: Es gibt viele Wege, die versuchen Leute zu reduzieren oder zu verabschieden, dass es auf den langen Termin
01:26:10: geht.
01:26:11: Ja, ich denke es gibt.
01:26:16: Und ich glaube, dass es eine Menge
01:26:22: Labels gibt für diese Dinge,
01:26:27: z.B.,
01:26:30: Katastrophisierungen, die ich denke wirklich worgen sind... Das Pan-Katastrophizierungs-Skale, ich finde, investiert in ein panrelater Worgen.
01:26:38: So kann das Worgen der Situation worsten werden.
01:26:42: und again Behaviour ist etwas wie wenn du choosest, um zu verhindern, dass some behaviours counterproduktive.
01:26:49: und kann sich alles halten.
01:26:50: Aber ich denke, dass das breite Prinzip ... Du kannst denken über das breiteste Prinzip ist, wenn
01:26:55: die Schmerz um
01:26:57: deinem Körper zu protectieren.
01:26:58: Wenn wir das wahrgenommen haben, wäre es eine Wahrheit.
01:27:04: Sobald wir es wissen, können wir keine Wahrheit haben als Scientistin.
01:27:07: Aber wenn wir die Prämie nehmen, dass der Schmerzen ein Gefühl ist, das dir motiviert, in einem Weg zu bewahren, damit du deinen Körper sicher sein musst dann gibt es keine Evidenz, dass dein Körper in Gefahr ist.
01:27:18: Es hat die Potenz der Influenz der Schmerzen.
01:27:21: Die Gedanken, die dir ihr Körper in Schmerz brennt, haben das Potenz des Schmerzes zu machen.
01:27:27: Behaviores, die deine Körper in schmerzen, sind das Gleiche.
01:27:30: Ich denke, der Generalprinzip, und wir reden über diese Dinge wie Dämme, Evidenzen von Schmerze an mich, und sie können sein, dass die Gedanken, Beliefen oder Behavioren sind, aber sie können auch die Menschen,
01:27:44: die dort waren.
01:27:46: Dein Arbeit zeigt, dass das Verständnis der Schmerzen und es sich selbst beizubringen
01:27:51: kann.
01:27:51: Also warum ist es eine gute Knowledge?
01:27:54: Oder
01:27:55: warum
01:27:56: ist die Knowledge
01:27:58: des Schmerzes so krass?
01:28:00: Ich weiß nicht genau, dass ich Theories habe.
01:28:05: Wenn ich die Frage stellen könnte... Warum denkst du, dass es sein wird?
01:28:09: Ich meine, wir haben viel Forschung gemacht.
01:28:13: Fünf zwölf Publikum auf was die wichtigsten Dinge sind für die Bereiche von Knowledge oder Verzweiflung, die sich mit der Rückwärtsverkaufung verabschieden werden, wenn man sie völlig enttäuscht und diese Dinge konzeptualisieren, wie eine schmutzige Gefahr hat, dass das Schmerzsystem hyper-sensitiv wird, dass viele Faktoren die Schmerzen anbieten können.
01:28:42: Deshalb kann man Man kann eigentlich in Schmerzen sein, aber eigentlich sicher sein.
01:28:50: Und es macht Sinn für mich, wenn wir nach einer der vorherigen Fragen zurückgehen, dass jetzt die Konviction, die Schmerz betrachtet ist, eine weniger strengere Konviktion für dich und vielleicht nicht mehr eine Konviktion.
01:29:04: Deshalb sind die Kursen, die erhöhen auf pünktliche Gefahr, reduziert worden.
01:29:10: So hat man weniger Schmerzen.
01:29:12: Theoretisch kann ich den Pathways sehen, aber es ist wirklich schwierig, das in einer biologischen Ebene zu verabschieden.
01:29:22: Eine Kritik der Position, die ich da habe, ist, dass wenn du sie nicht erfüllen kannst, dann kann es nicht sein.
01:29:34: Und das ist eine gute Kritik!
01:29:36: Wir, there are studies looking and including studies by our group.
01:29:39: Looking at whether pain reduces pain By reducing pain related worry or increasing activity levels Or other things.
01:29:48: And all of those things may be the case.
01:29:50: but I'm also open to change in understanding Of a problem.
01:29:54: changes directly changes pain because how the brain works.
01:29:59: What are three things people with chronic pains should understand about their nervous system?
01:30:06: Drei Dinge, die Leute mit chronischen ... Ich würde gerne Menschen mit chronischem Schmerzen verstehen über das Schmerzsystem.
01:30:13: Du magst was ich da gemacht habe?
01:30:17: Das ist ein dynamisches System.
01:30:19: Ein System, der die Sensitivität des Momentes, Sekunden, Minuten, Tage, Monate und Jahre verabschiedet wird.
01:30:28: Und einige von diesen Chancen in der Sensitiverität sind einfach reversabel.
01:30:33: Sie können in Momenten verändern.
01:30:36: Es sind einige, die schwer zu reversieren.
01:30:38: Aber es sieht so aus, dass sie versammelt werden, wenn wir lange genug haben.
01:30:44: Ich würde gerne Menschen verstehen, dass alle Ressourcen, die mit der Verkaufung von langsamer und intensiver chronischen Schmerzen geöffnet wurden, schon diese Ressources haben.
01:30:58: Sie haben bereits diese Prinzipien für Biologie.
01:31:00: Die Herausforderung ist jetzt, ist, wie wir sie verursachen.
01:31:05: Wir benutzen sie für das Gute, um zur Verkaufung zu gehen und dass wir das practikieren können, weil ich denke, das ist der dritte, vielleicht auch der vierte Punkt.
01:31:18: Aber die dritte Sache ist, dass das Nervosystem, das Schmerzsystem kann gewechselt werden.
01:31:23: Und mit der Praxis werden wir gewechselnt.
01:31:24: Ich glaube, es kommt zurück nach dieser Idee von Bioplastisität.
01:31:28: Die Veränderung ist inevitabel, aber die Veränderungen sind nicht... Und wenn wir das tun, was wir mit der Direktion gehen wollen, werden wir besser auf die Dinge, die wir praktizieren, und sie werden mehr hilfreicher.
01:31:43: Ist es ein Metapher oder eine Explanation, die du oft benutzt, um Patienten verstehen zu können?
01:31:48: Ja, es gibt mehrere Metaphors.
01:31:50: Es gibt Metaphor alle über den Ort.
01:31:52: Manchmal müssen wir vorsichtig sein, dass unsere Bildung nicht nur von Metaphoren ist.
01:32:00: Die Metaphore, die wir für lange Zeit benutzen, sind die Twin Peaks-Metaphore.
01:32:05: Und das Idee ist, dass wenn du über einen mountainen Klimm gedacht hast und auf den Topf des Mounts brauchst, ein superhumaner Effekt, dann musst du die Toleranz der Tischen ausmachen, um sie zu machen.
01:32:19: Aber du wirst eine Schutzbeutelung haben, die dich von breakingen Tischen stoppt, weil du vorhanden Schmerzen bekommst.
01:32:26: Diese Metaphorie Wenn du in chronischer Schmerzen oder wenn du eine Verwaltung hast, der Schutz durch die Schmerze bewegt sich plötzlich so dass es einen sehr großen Sicherheitsbuffer gibt.
01:32:40: Und diese Metapher mit den Illustrationen ist ein schönes Metaphern um zu verstehen wie das Schmerz funktioniert.
01:32:46: Die Fahrt-Bieber, die Idee, dass wenn du dein Auto gegen eine Pole reversierst, dann geht der Beeper vor, bevor du die Pole schlägst, ebenso wie Schmerzer, bevor ihr die Tische verabschiedet.
01:32:56: In Chronic Pain, der Beeper geht viel zu früh an.
01:32:59: Also ist es eine lange Art, bevor wir die Hälfte schießen und in Chronic-Pain.
01:33:05: Man bekommt Schmerzen in Situationen, wo dein Körper eigentlich sehr sauber ist.
01:33:09: Aber die Schmerze ist komplett real und kompellend.
01:33:12: Ja also kann ich weitergehen mit Metaphors, aber... So?
01:33:15: Okay!
01:33:15: Was soll das Bewegungsgeschehen
01:33:17: von Chronic Pains machen?
01:33:20: Ich denke, die
01:33:22: Bewegung kann ein wirklich wichtiges Spiel spielen.
01:33:25: Die Bewegung ist mit einer Verbreitung der analgesischen Mechanismen geöffnet.
01:33:33: Sie sind z.B.
01:33:33: von Motorkommandern, die durch das Brunnen generiert werden.
01:33:39: Andere sind mit den Tüten, in denen man bewegt.
01:33:42: Es ist gut für deine Tüte zu bewegen und andere Dinge zwischen.
01:33:48: Ich glaube, dass die Bewegungen ein kritisches Spiel spielen können.
01:33:55: Das Fakt, dass die Menschen, die nicht bewegt sind und Chronic painen können, immer noch verbessern,
01:34:08: zeigt uns, dass das Bewegung nicht der essentiellen Begegnung ist.
01:34:10: Aber wenn man bewegt kann und startet, dann
01:34:15: glaube ich, dass es ein wichtiger Teil ist.
01:34:16: Was machen
01:34:17: Klinikierende,
01:34:18: die gut in den Schmerzen tun?
01:34:20: Ich denke... Ja, ich glaube... All sorts of health providers do all sorts of excellent things.
01:34:24: An exercise that we ran with a room full of health provider just recently got people to focus on the skills they had and the thing's, which I thought were doing well And it will depend upon them provider.
01:34:41: Some don't do as many things very well But really i think its highly variable dass, fast ohne Ausgleichung, die Gesundheitsverbanden versuchen, ihren Bestem zu helfen.
01:34:59: Und was sind
01:35:01: da ein paar commoner Fehler,
01:35:05: die du noch siehst?
01:35:10: Ich möchte die Frage ändern.
01:35:12: Du bist mehr als willkommen?
01:35:13: Ja, ich bin immer nervös, zu sagen, dass das ein Fehler ist, obwohl ich den Arbeiter der Wahrheit bin und ich fühle mich nicht so wie ich bin.
01:35:20: Aber Dinge, die ich denke, die Hilfsproviders noch aufmerksam finden, sind, um mit Evidenz zu bleiben und die höchsten Form von Evidenzen anzusehen, wichtiges Informationen zu verändern.
01:35:39: Und, und alongside that I think it can be very challenging to integrate all of the developments we have across The Health Sciences To remain current and always be contemporary.
01:35:56: And thats challenging particularly if we've been working in one way for a long time.
01:36:02: arbeiten besser als nichts.
01:36:04: Das ist sehr schwierig, wenn du anders versammelt bist.
01:36:10: Also ich habe eine große Sympathie für mich.
01:36:17: Ich bin ein Kliniker und manchmal denke ich, dass ich eine Klinik kenne, die Science macht.
01:36:20: Auch wenn ich Science liebe – und ich bin sehr mit der Scientistischen Methode.
01:36:25: Ich liebe es!
01:36:28: Ich verstehe es, dass jemand infrage von dir in einem Weltkontakt ist.
01:36:31: Du willst einfach ihnen helfen.
01:36:33: Und du hast etwas, das du denkst, weil du denkst, dass du es vorher gesehen hast.
01:36:38: Dann riechen ein paar klinische Trilungen und sagen dir nicht zu tun.
01:36:42: Aber ich denke manchmal sollte das
01:36:46: sein.
01:36:47: Welche Entwicklungen und Schmerz-Restellung bist
01:36:52: du am meisten erfreut?
01:36:53: Ich habe mich sehr gefühlt auf dieses, aber ich bin wirklich froh über die Entwicklungen in der Arbeit.
01:37:01: Vielleicht ist das gut!
01:37:04: As a scientist, you're excited about the work that your doing.
01:37:07: But it can be lonely journey as a scientist.
01:37:09: You know discoveries take long time to rear their heads but... The work I'm excited is what we are doing try and equip communities with the capability in capacity ...to deliver good pain education more broadly und empower und enable die Menschen in Trouble mit diesen Konditionen,
01:37:38: um eine
01:37:40: Reaktion vorzunehmen.
01:37:42: Vielmehr sind das Dinge, was ich mit einem Non-Prophet mache, den ich lediglich called Pain Revolution angemeldet habe.
01:37:48: Die Pain Revolution ist jetzt mit Rural Communities und Vulnerable Groups arbeiten zu trainieren für non-Health Professionals, bei denen es keine Health Professionale gibt, um gute Pain-Education zu bringen coached people towards recovery.
01:38:03: So I'm very excited about that, i am also very exited about this stealth pandemic idea tha-that I'm driving so along with some collaborators Mark Hutchinson and some other people we are.
01:38:17: the Stealth Pandemic refers to The overprotection disorders That are increasing at great rate but are invisible.
01:38:28: And they're invisible because their not associated mit diesen anderen Diseaseprocessen.
01:38:33: Also der Chronic Pain ist ein, den Chronic pain ich nicht denke ist erhöht wie die anderen, aber die anderen sind Anzeige, Lohnheit, Fertigung, Lange COVID, Posttraumatik Stress diese Sorten Konditionen, dass sie unter dem Radar fliegen so wir nennen sie selbst und sie erhöhen international durch Bordern.
01:38:54: also sie sind eine Pandemie.
01:38:56: Wir schauen an die transdiagnostische Prozesse, die in der Gemeinschaft sind zu reduzieren.
01:39:03: Was denkst du eigentlich?
01:39:04: Es
01:39:06: wird am nächsten zehn Jahren die Triebung von chronischen Schmerzen verändern?
01:39:15: Ich denke es wird sie ändern.
01:39:20: Ich
01:39:21: weiß nicht.
01:39:23: Was erwähntest du?
01:39:24: Kann ich sagen was ich
01:39:26: wünsche?
01:39:26: Ja, hauptsächlich.
01:39:26: Okay?
01:39:26: Es beginnt
01:39:27: mit dem... Nein, es startet mit dem Städtel.
01:39:28: Ich denke, dass
01:39:30: die Weise, wie Menschen in Chronic Painter verhandelt werden können, grundsätzlich verändert wird durch den Regulaturverband.
01:39:37: Wenn der Verband sagt, okay wir werden einfach nicht jemanden über einen hohen Risiko-Value zu bringen, für diese Probleme anzuwenden, dann wäre das gut.
01:39:52: Und ich denke, wenn wir eine Verbindung zwischen den Problemen sein können, um sie wegzulegen von nur kurzen, einfachen Disordern, die sind... Du bist angsteinbar, weil du zu viel Skriptime hast.
01:40:07: Oder du hast Chronic Pain, weil ... du hast hohe Kostabilität oder ein Nur-Kurse-Eitem.
01:40:13: Du hast Pelvispain, weil man in der falschen Zeit Tissue ist.
01:40:16: Wenn wir unsere Verständung ein bisschen mehr gegen eine wirklich biosexuellen Verständnis für die Gesundheit haben, dann denke ich, dass der Betrieb verändert wird und die Ausgaben können verbessern.
01:40:32: Aber wie lange wir diese Hyperspecialisation von Healthcare überall haben, in meiner Sicht ist es um komplexe Konditionen zu fordern in einfachen Diagnostiken mit einer einzigen Lösung und ich glaube das ist schwierig und nicht hilfreich.
01:40:48: Was ist in deiner Sicht die wichtigste, riechliche Entwicklung und modernen Schmerzen therapy?
01:40:58: Ich habe einen solchen Konflikt von Interesse in diese Frage beantworten.
01:41:03: Weil ich denke, dass die wichtigsten Entwicklungen die potenzielle Kraft der Menschen im Schmerz verstehen können, wie sie ein Schmerzer bekommen.
01:41:19: Wir sollten gehen, glaube
01:41:21: ich
01:41:21: Ja, wir müssen.
01:41:22: Wir sind lange Zeit.
01:41:24: Okay.
01:41:24: So,
01:41:24: lass mich beginnen mit der letzten Frage, ob es für dich okay ist?
01:41:28: Wenn jeder
01:41:30: in dem Welt versteht eine wichtige Sache über den Schmerz,
01:41:35: was willst du sein?
01:41:37: Eine Sache!
01:41:38: Ich habe nur einen gewonnen.
01:41:39: Wow, das ist toll.
01:41:41: Jeder in der Welt könnte verstehen, dass Schmerzen ... ich glaube Schmerz ist ein komplexes, dynamisch-protektives Gefühl.
01:41:58: Schön!
01:42:00: Danke so viel.
01:42:00: Vielen
01:42:02: Dank für deine Zeit.
01:42:03: Vielen vielen
01:42:03: Dank für mich.
01:42:05: Glückwunsch mit dem Podcast!
01:42:07: Vielen Dank!
01:42:07: Tschüss!
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